Hugo Brunner ist 90

Mit Hugo Brunner feierte ein echtes Hitzkofer Urgestein seinen 90. Geburtstag. Viele Gratulanten besuchten den überaus rüstigen Jubilar, um mit ihm auf seinen runden Geburtstag anzustoßen. Bereits als Jugendlicher musste Herr Brunner in den Zweiten Weltkrieg ziehen und lernte nach der Gefangenschaft Zimmermann im Familienbetrieb. Später wechselte er zur Firma Zollern, wo er sich vom einfachen Gießer zum Gruppenleiter hocharbeitete. Zum Geburtstag gratulierten insbesondere seine beiden Kindern mit Partnern, drei Enkel und ein Urenkel. „Ich fühle mich körperlich noch sehr wohl und genieße es, meine Stammtischler beim wöchentlichen Einkehren zu treffen“, so der 90-Jährige.

Bürgermeister Jochen Fetzer überbrachte die Glückwünsche des Ministerpräsidenten, der Landrätin und der Gemeinde, verbunden mit einem Präsent.

Emma Werkmann feiert 90. Geburtstag

Mit einem großen Familienfest feierte Emma Werkmann geb. Fleisch am vergangenen Freitag ihren 90. Geburtstag. Nicht weniger als 11 Kinder, 19 Enkelkinder und 10 Urenkel gratulierten der Jubilarin. Frau Werkmann stammt aus Bingen und wohnt in der Bahnhofstraße, direkt neben der früheren Gaststätte „Fischle“. Schon früh musste sie alleine zurecht kommenden, denn ihr Mann Georg, ein passionierter Turner, starb bereits mit 57 Jahren. Die rüstige Seniorin verriet das Geheimnis ihrer Vitalität: „Ich halte mich durch regelmäßige Kegelpartien mit meinen Freundinnen körperlich fit. Außerdem trainiere ich mein Gehirn mit Lesen, Spielen und Gesprächen im Bekannten- und Verwandtenkreis“.

Bürgermeister Jochen Fetzer überbrachte die Glückwünsche des Ministerpräsidenten, der Landrätin und der Gemeinde, verbunden mit einem Präsent.

Zwei Baustellen sind winterfest

Durch das Aufbringen der ersten Bitumendecke, der sogenannten Asphalttragschicht, auf den Fahrbahnbahnen und Gehwegen im Neubaugebiet (siehe Bild), der Zeitblomstraße und im Kreuzenweg ist ein wichtiger Meilenstein dieser Baustellen geschafft. In diesen Bereichen kann nun Frost oder Schneefall keine „Sauerei“ mehr anrichten. Der Winterdienst auf den Fahrbahnen durch die Gemeinde ist damit auch gewährleistet. Momentan laufen noch die Bauarbeiten in der Schmidl-Siedlung. Der neue Kanal und die neue Wasserleitung sind bereits auf der Hälfte der Strecke verlegt; sofern es die Witterung zulässt möchte man die Tiefbauarbeiten vor Wintereinbruch ebenfalls noch erledigen.

Im Neubaugebiet beginnt nun der Verkauf der Bauplätze. Ein Kaufvertrag wurde bereits abgeschlossen, drei weitere Verkäufe stehen in den kommenden Wochen noch an.

Aus der Gemeinderatssitzung am 29.10.2018

Neuer Schülerbus kommt
Die Gemeinde Bingen betreibt für die Kindergarten- und Schulkinder aus Hochberg und Hornstein eine eigene Buslinie. Bei dem zwischenzeitlich 12 Jahre alten Fahrzeug ist seit längerem das Radlager defekt. Außerdem ist nun noch die Kupplung ausgefallen. Allein die Reparatur der Kupplung würde mit über 2.000 EUR zu Buche schlagen. Des weiteren läuft Anfang 2019 der TÜV ab. Die Rostsituation lässt eine erneute Zuteilung der TÜV-Plakette nicht bzw. nur unter erheblichem Aufwand erwarten. Deshalb wäre über den Haushaltsplan 2019 ohnehin eine Neubeschaffung erforderlich gewesen. Die Verwaltung wurde beauftragt, unter verschiedenen Autohäusern Neu- und Jahreswägen auszuschreiben. Dabei legte man Wert auf ein Hochdach, um dem Personal beim Anschnallen der Kinder genügend Kopffreiheit zu gewähren. Außerdem braucht das Fahrzeug eine Standheizung sowie eine ausfahrbare Trittstufe an der seitlichen Schiebetür und Zusatzblinker auf dem Dach.

Insgesamt gingen acht Angebote unterschiedlicher Marken ein. Am interessantesten war dabei die Offerte des Autohauses Will über einen Peugeot Boxer mit Tageszulassung zum Preis von 31.500 EUR (incl. aller Zusatzausstattungen). Nach kurzer Aussprache entschied sich der Gemeinderat mehrheitlich für den Peugeot. Das Fahrzeug soll baldmöglichst zum Einsatz kommen.

Hochwasser- Alarm- und Einsatzplan beschlossen
Nach dem Hochwasser im Jahr 2013 machten sich die Kommunen entlang der Lauchert und der Fehla daran, Maßnahmen zu entwickeln, um künftige Hochwasserereignisse besser zu managen bzw. Vorbeugung zu betreiben. Dreh- und Angelpunkt ist dabei eine Flussgebietsuntersuchung, die mögliche bauliche Maßnahmen zum Hochwasserschutz aufzeigt. Das umfangreiche Planwerk wurde bereits in einer Bürgerversammlung in Veringenstadt vorgestellt. Zur Umsetzung der vorgeschlagenen Baumaßnahmen soll in nächster Zukunft ein Zweckverband gegründet werden. Durch diese Rechtsform können Fördermittel des Landes abgerufen werden, die bei Alleingängen der Gemeinde nicht möglich wären. Der Bürgermeister kündigte an, dem Gemeinderat die Einzelvorhaben auf unserer Gemarkung baldmöglichst vorzustellen. Neben der Flussgebietsuntersuchung beschäftigt sich die Technische Universität Berlin mit der Einrichtung eines Frühwarnsystems zur rechtzeitigen Erkennung gefährlicher Situationen, hauptsächlich im Karstgestein der Alb. Das Land fördert diese Initiative zu 100%, verknüpft aber damit gewisse Voraussetzungen. Unter anderem müssen die beteiligten Gemeinden Hochwasseralarm- und Einsatzpläne aufstellen. Diese dienen der Gemeindeverwaltung, dem Bauhof und der Feuerwehr als Handlungsanleitung bei Hochwasser. Dabei wird je nach Wasserstand und Wettervorhersage nach Beobachtungs- und Aktionsphasen unterschieden. Um die Gefährdungssituation genauer einschätzen zu können wurden jüngst Pegellatten an der Muni-Brücke und am Einlauf des Mostelbachs in die Lauchert in Hitzkofen angebracht. Anhand von Beispielen des Hochwassers 2013 zeigten Bürgermeister Jochen Fetzer und Feuerwehrkommandant Artur Löffler, wie der Hochwasseralarm- und Einsatzplan funktioniert. Nach mehreren Rückfragen beschloss der Gemeinderat das Planwerk. Es ist noch einige Zeit auf der Homepage der Gemeinde unter „Aktuelles“ abrufbar.

Baugesuche
Der Gemeinderat erteilte das Einvernehmen zur Erstellung eines Carports in der Hornsteiner Straße.

Brennholzbestellung

Am Ende dieser Seite steht ein Formular zur Brennholzbestellung bereit. Sie können mit diesem Formular ab sofort bei der Gemeinde Ihren Brennholzbedarf anmelden.

Der Preis kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht veröffentlicht werden, da eine Debatte über den Brennholzpreis auf der Tagesordnung des Gemeinderats am 26.11. steht.

Die Zuteilung der ersten Polter erfolgt nach Bestellungseingang ab diesem Zeitpunkt. Sollte der eventuell neu festgelegte Preis nicht Ihren Vorstellungen entsprechen, haben Sie selbstverständlich das Recht, von dieser Bestellung zurückzutreten.

Die bisher gültigen Preise betragen für Bürger der Gemeinde Bingen
für Buche (mit kleinen Anteilen anderer Holzarten)                  60,-€/Festmeter
für andere Hartholzarten                                                           55,-€/Festmeter

Es können nur schriftliche Bestellungen angenommen werden.

 Brh-Bestellung