Tag der Ehrenamtlichen

Rund 130 Ehrenamtliche aus Vereinen, Hilfsorganisationen, dem Gemeinderat, dem Pfarrgemeinderat sowie Ehrenamtliche aus verschiedenen Projekten trafen sich vergangenen Donnerstag zum Tag der Ehrenamtlichen. Der Bürgermeister begrüßte zum Beispiel Personen, die sich ehrenamtlich um öffentliche Einrichtungen kümmern oder das Dorffest organisieren. Außerdem lud er die Nachbarn des vom Brand geschädigten Gebäudes in der Kleingasse ein, die an der Rettung der Bewohner und der anschließenden Hilfsaktion beteiligt waren.

„Das wahre Glück besteht nicht in dem was man empfängt, sondern in dem was man gibt“. Mit diesem Zitat des im 4. Jahrhundert lebenden Predigers Johannes Chrysostomus schlug Bürgermeister Jochen Fetzer den Bogen zu denjenigen Menschen, die ehrenamtlich in einer Gemeinde tätig sind. Er ist sich bewusst, dass an einem solchen Abend nur ein Bruchteil der Ehrenamtlichen einer Gemeinde anwesend sind und schloss in seinen Dank alle mit ein, die sich in irgendeiner Form einbringen. In Bingen dürfen wir uns glücklich schätzen, dass es noch genügend Menschen mit einer gemeinschaftlich geprägten Einstellung gibt. Allerdings sollten alle, denen dies wichtig ist, Werbung für das Ehrenamt machen, denn in einigen Bereichen gibt es schon erste Anzeichen eines Nachlassens.

Er dankte auch ganz ausdrücklich seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vom Rathaus und dem Hausmeister für die Vorbereitung der Veranstaltung.

 

Sportler- und Musikantenehrung
In unserer Gemeinde dürfen wir auf eine vorbildliche Vereinslandschaft stolz sein. Viele Interessengebiete werden abgedeckt und bieten vor allem ein Angebot für die breite Bevölkerung. Kein Verein möchte nur Spitzensportler, -sänger oder -musiker. Dennoch gibt es Vereinsmitglieder, die aufgrund ihrer Leistung hervorstechen. Sie repräsentieren den Verein in besonderem Maß und sind Motivation für andere, es gleichzutun.

Für ihre Leistungen im abgelaufenen Jahr erhalten folgende Jugendliche eine Ehrung und ein Geschenk der Gemeinde

  • Turnverein Bingen

    Alba Uhl wurde Siegerin im Bezirksfinale des Schwabencups (Geräteturnen Einzel)

    Vivien Haag belegte beim Geräteturnwettkampf im Rahmen des Landeskinderturnfests in Aalen den ersten Platz in ihrer Altersklasse

  • Musikkapelle

    Ulrike Käppeler, Sonja Beckert und Conny Beckert absolvierten die D2-Prüfung der Bläserjugend Baden-Württemberg mit Erfolg

Foto: Reiner Löbe

Blutspenderehrung

Mit einem Zitat eines Blutspenders aus Bingen eröffnete der Bürgermeister die Blutspenderehrung. Dieser verzichtete auf die Ehrung für zehnmaliges Spenden, mit der Begründung, dass der Gang zum Blutspenden eigentlich selbstverständlich sein sollte. Künftig wolle er häufiger spenden, um noch weitere Ehrungsstufen zu erreichen. Bei diesem Spender hat die Ehrung bereits Wirkung gezeigt, nämlich die Motivation weiterhin Blut zu geben. Dies sollte Vorbild für alle Einwohner sein, die spendenfähig sind. Der Bürgermeister dankte allen Blutspendern, insbesondere den Geehrten sowie der DRK-Bereitschaft einschließlich den Bereitschaftsärzten.

Folgende Blutspenderinnen und Blutspender erhielten eine Ehrung (mehrere Blutspender hatten sich für die Ehrung entschuldigt):

Blutspender-Ehrennadel in Gold (10 x)
Bisinger Alice, Bingen
Glaser Maria, Bingen
Gönner Gerlinde, Bingen
Japtok Reemt, Bingen
Schwarz Thomas, Hitzkofen
Schweizer Marcel, Bingen
Wetzel Franziska, Bingen

Blutspender-Ehrennadel in Gold mit goldenem Lorbeerkranz und eingravierter Spendenzahl 25
Brückner Rainer, Hornstein
Gönner Rosmarie, Bingen
Huber Rainer, Bingen
Menzler Martin, Bingen
Schröck Ingrid, Bingen

Blutspender-Ehrennadel in Gold mit goldenem Eichenkranz und eingravierter Spendenzahl 50
Müller Luitgard, Bingen
Schiller Rosa, Hitzkofen

Blutspender-Ehrennadel in Gold mit goldenem Eichenkranz und eingravierter Spendenzahl 75
Blum Günther, Hochberg
Hofstetter Holger, Hornstein
Sonntag Paul, Hitzkofen
Springer Günter, Bingen

Blutspender-Ehrennadel in Gold mit goldenem Eichenkranz und eingravierter Spendenzahl 100
Häberle Daniela, Hornstein

Foto: Reiner Löbe

 

Den vergnüglichen Abschluss des offiziellen Teils gestaltete Gaukler Fraxinus alias Jonas Letsch.

Öffentliche Sitzung des Gemeinderats

am Montag, den 22. Juli 2019 findet um 19:45 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses eine öffentliche Gemeinderatssitzung statt.

Tagesordnung: 

  1. Verpflichtung von Gemeinderat Michael Busché
  2. Jugendbeteiligung durch einen 14er-Rat – Ideenvorstellung
  3. Forstneuorganisation zum 01.01.2020 –
    Beschluss von Verträgen mit dem Landkreis Sigmaringen zur Übernahme des forstlichen Revierdienstes sowie Übernahme der Wirtschaftsverwaltung
  4. Änderung des Bebauungsplanes ” Hinter der Kirche” im Bereich des Grundstücks Sandbühl 2 nach § 13a BauGB – Abwägung der Stellungnahmen und Satzungsbeschluss
  5. Bekanntgaben
  6. Anfragen

Die Einwohnerschaft ist zur Sitzung herzlich eingeladen.

Vor und nach der öffentlichen Sitzung findet eine nicht öffentliche Sitzung statt.

Jochen Fetzer

Bürgermeister

Wir weisen darauf hin, dass für die Zuschauer Sitzungsvorlagen in begrenzter Anzahl ausgelegt sind.

Sitzungsvorlagen zum Download

TOP 2 Sitzungsvorlage GR 22-07-2019
TOP 3 Sitzungsvorlage GR 22-07-2019
TOP 4 Sitzungsvorlage GR 22-07-2019

 

Bericht aus der Gemeinderatssitzung am 08.07.2019

Ausscheidende Gemeinderäte verabschiedet
Bevor das neu gewählte Gremium am Ratstisch Platz nahm, gab es zum letzten Mal die alte Sitzordnung, um die ausscheidenden Gemeinderäte zu verabschieden. Fünf der zwölf Gemeinderäte werden die Runde verlassen, sei es aufgrund eigener Entscheidung oder aber auch, weil die nötige Stimmenzahl für einen erneuten Einzug nicht erreicht wurde. In der Reihenfolge ihrer Amtszeit verabschiedete Bürgermeister Jochen Fetzer die fünf Gemeinderatsmitglieder.

Eine Periode gehörte Sabine Grom dem Gemeinderat an. Nach ihrer Wahl vor fünf Jahren arbeitete sich die damals 24-Jährige sehr schnell in die Materie ein und vertrat selbstbewusst ihre Meinung. Dies galt auch bei wenig populären Themen, wo Gegenwind zu erwarten war. Aufgrund einer beruflichen Neuorientierung mit häufigen Abwesenheitszeiten hat Frau Grom auf eine erneute Kandidatur verzichtet. Der Bürgermeister bedauerte ihr Ausscheiden, nicht zuletzt, weil dadurch auch der Frauenanteil weiter sinkt. Sie erhielt – wie alle Ausscheidenden – zum Abschied ein Buch, ein mit dem Gemeindewappen besticktes Handtuch sowie eine Dankurkunde.

Frank Müller beschloss ebenfalls nach einer Amtszeit aufzuhören. Als Vater zweier Kleinkinder möchte er die Zeit mehr in die Familie investieren, schloss aber eine spätere Kandidatur nicht aus. Das Gremium hat sehr von seinem technischen Wissen als Tiefbauingenieur profitiert. Außerdem stand das Thema Kinderbetreuung ganz oben auf seiner persönlichen Agenda.

Für die Hornsteiner Bürgerinnen und Bürger war Holger Hofstetter in den letzten fünf Jahren erster Ansprechpartner. Trotz guter Stimmenzahl hat es in diesem Jahr nicht für den Einzug in den Gemeinderat gereicht. Durch die Bestimmungen der unechten Teilortswahl konnte nur ein Kandidat aus Hornstein Gemeinderat werden.

Eine ähnliche Konstellation gab es in Hitzkofen, so dass Anton Glaser den Einzug in den Gemeinderat verpasst hat. Er wurde erstmals 1999 gewählt und in den folgenden drei Wahlen jeweils bestätigt. In der Summe erreicht er somit eine Amtszeit von 20 Jahren und erhielt hierfür zusätzlich noch die Ehrennadel des Gemeindetages Baden-Württemberg. Der Bürgermeister bezeichnete Herrn Glaser als Freund klarer und unkomplizierter Lösungen. Er war – gerade bei speziellen Themen wie Technik und Landwirtschaft – ein guter Ratgeber.

Maßgeblich mitgestaltet wurde die Gemeindepolitik von Walter Enz. Seit 1994 sitzt er – ausgestattet mit einer hohen Stimmenzahl – ununterbrochen im Gemeinderat. Durch eine große Erfahrung und akribische Einarbeitung in sämtliche Themen trug er Lösungen in vielen Bereichen bei. So war er z.B. ein Förderer des beitragsfreien Vorschuljahres im Kindergarten. Der Vorsitzende bedauerte, dass Herr Enz nicht mehr zur Wahl antrat. Die Gemeinde verliert damit einen engagierten Gemeinderat, der nicht so leicht zu ersetzen ist. Für seine 25-jähirge kommunalpolitische Tätigkeit erhielt er eine Stele aus Glas des Gemeindetags Baden-Württemberg.

 

Gemeinderäte geehrt
Für ihre Arbeit im Gemeinderat erhielten folgende amtierende Mitglieder eine Ehrung des Gemeindetags Baden-Württemberg:

Anita Gauggel fuhr in allen drei zurückliegenden Wahlen das höchste Ergebnis aller Kandidaten ein und wurde 2009 auf Anhieb zweite Stellvertreterin des Bürgermeisters. Die hohe Stimmenzahl führte der Vorsitzende auf ihre besonnene, abwägende und ausgleichende Art zurück. In der kommenden Legislaturperiode wird sie die einzige Frau im Gemeinderat sein! Frau Gauggel erhielt die Ehrennadel für 10 Jahre kommunalpolitische Tätigkeit.

Auf dieselbe Amtszeit kann Stefan Baur aus Hitzkofen zurückblicken. Der bei seiner ersten Wahl knapp 30-Jährige erhielt viele Stimmen aus der Gesamtgemeinde, was 2014 und 2019 bestätigt wurde. Der Bürgermeister bezeichnete ihn als Mensch mit einem großen Interessengebiet, gepaart mit einer umgänglichen Art. Herr Baur erhielt ebenfalls die Ehrennadel.

Bereits auf 25 Dienstjahre kann Horst Arndt aus Hochberg zurückblicken. Ergebnisse mit jeweils über 1000 Stimmen lassen auf eine Anerkennung in der Gesamtgemeinde schließen. Seit 10 Jahren hat er außerdem das Amt des Bürgermeisterstellvertreters inne. „Ich konnte mich 100%-ig auf Sie verlassen“, so die Anerkennung des Vorsitzenden für die Stellvertretertätigkeit. Herr Arndt kennzeichnet ein hohes Maß an persönlichem Engagement im Gemeinderat und in der Gemeinde. Er bekam eine Ehrenstele aus Glas für 25 Jahre im Gemeinderat.

 

Neuer Gemeinderat eingesetzt
Mit Schreiben des Landratsamts vom 12.06.2019 wurde die Kommunalwahl für gültig erklärt. Somit stand einer Einsetzung der neuen Gemeinderatsmitglieder nichts im Wege. Bürgermeister Jochen Fetzer gratulierte den Neu- und Wiedergewählten und verband damit den Wunsch nach einer engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit. Den neuen Gremiumsmitgliedern bot er Unterstützung für eine gründliche Einarbeitung an, denn es soll möglichst schnell eine fundierte Meinungsvielfalt herrschen, auf der die wichtigen Aufgaben der nächsten Zeit aufgebaut werden können. Dabei wird man immer wieder erkennen, dass kommunalpolitische Verantwortung allzu oft bedeutet, sein persönliches Prestige dem Gemeinwohl unterzuordnen, was auch in der Verpflichtungsformel zum Ausdruck kommt. Diese wurde vom dienstältesten Gemeinderat Wolfang Müller, stellvertretend für alle, gesprochen und lautet: „„Ich gelobe Treue der Verfassung, Gehorsam den Gesetzen und gewissenhafte Erfüllung meiner Pflichten. Insbesondere gelobe ich, die Rechte der Gemeinde gewissenhaft zu wahren und ihr Wohl und das ihrer Einwohner nach Kräften zu fördern“.

Die Verpflichtung des entschuldigten Gemeinderats Michael Busché wird in der nächsten Sitzung nachgeholt.

Anita Gauggel und Horst Arndt sind Stellvertreter
Der Gemeinderat wählte in je zwei separaten Wahlgängen Anita Gauggel zur ersten Stellvertreterin und Horst Arndt zum zweiten Stellvertreter des Bürgermeisters. Damit tauschten die beiden Gemeinderäte ihre Rangfolge gegenüber der letzten Amtszeit. Grundsätzlich ist jeder Gemeinderat als Bürgermeisterstellvertreter wählbar; die bei der Kommunalwahl erzielten Stimmen spielen nach den Bestimmungen der Gemeindeordnung keine Rolle.

Ausschüsse neu besetzt
Die Gemeinderäte einigten sich über die Besetzung der verschiedenen Ausschüsse. Vertreter im Gemeindeverwaltungsverband Sigmaringen ist Wolfgang Müller (persönlicher Stellvertreter: Horst Arndt). Im Bau- und Technischen Ausschuss sind Horst Arndt (Ottmar Pfister), Stefan Baur (Thomas Fleisch), Rainer Brückner (Anita Gauggel), Michael Busché (Tobias Ströbele), Wolfgang Müller (Florian Schneider) und Henning Vibrans (Helmut Rummler). Die Gemeinde wird im Abwasserzweckverband Donau/Lauchert vertreten durch Helmut Rummler (Ottmar Pfister), Florian Schneider (Stefan Baur), Tobias Ströbele (Thomas Fleisch) und Horst Arndt (Michael Buché). Der Büchereiausschuss wird besetzt durch Wolfgang Müller und Gauggel Anita. Des weiteren beschloss der Gemeinderat eine Geschäftsordnung zur Regelung der inneren Angelegenheiten.

Baugesuche
Einstimmig erteilte der Gemeinderat das Einvernehmen zum Bau eines Einfamilienwohnhauses im Neubaugebiet „Hinter dem Sportplatz“ sowie von zwei Carports in der Hornsteiner Straße.

Zuschüsse für die Schulsanierung
Die Gemeinde erhält aus dem Ausgleichstock des Landes einen Betrag von 150.000 EUR für die Sanierung der Grundschule. Zusammen mit dem Betrag aus dem Fachförderprogramm über 196.000 EUR ist die 640.000 EUR teure Maßnahme bereits zur Hälfte finanziert.

Aktuelle Prüfberichte der Wasserversorgung (Härtegrad)

Am 06.05.2019 wurde eine Probe vom Labor Eurofins aus dem Trinkwassernetz entnommen und mit folgendem Ergebnis beprobt:

Prüfungsergebnis (auszugsweise):

Parameter Einheit Prüfergebnis Grenzwerte
pH-Wert 7,43 6,5-9,5
Gesamtwasserhärte Grad dH 17,8
Sauerstoff mg/l 10,6
Chlorid mg/l 15,0 250
Nitrat (NO3) mg/l 19,0 50
Sulfat (SO4) mg/l 8,7 250
Uran mg/l 0,0004 0,010

 

Auszug aus dem Prüfungsbericht:
„Die Anforderungen der derzeit gültigen Trinkwasserverordnung sind für die untersuchten Parameter eingehalten.“

Hier finden Sie neuesten Prüfberichte der Wasserversorgung mit Informationen zu Qualität und Härtegrad unseres Trinkwassers.

Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) Ausschreibung Jahresprogramm 2020

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz hat das Jahresprogramm 2020 zum Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) im Staatsanzeiger ausgeschrieben.

Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum
Mit dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) hat das Land Baden-Württemberg ein umfassendes Förderangebot für die strukturelle Entwicklung ländlich geprägter Dörfer und Gemeinden geschaffen. Gefördert werden Projekte, die lebendige Ortskerne erhalten, zeitgemäßes Wohnen und Arbeiten ermöglichen, eine wohnortnahe Versorgung mit Waren und Dienstleistungen sichern sowie zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen. Ziel des Jahresprogramms 2020 ist, Impulse zur innerörtlichen Entwicklung und Aktivierung der Ortskerne zu setzen.

Förderanträge können neben den Kommunen auch Vereine, Unternehmen und Privatpersonen stellen.

 

Förderschwerpunkt Wohnen
Im Förderschwerpunkt Wohnen/Innenentwicklung werden die Erhaltung und Stärkung der Ortskerne insbesondere durch Umnutzung vorhandener Bausubstanz, Maßnahmen zur Erreichung zeitgemäßer Wohnverhältnisse (umfassende Modernisierungen); innerörtliche Nachverdichtung (ortsbildprägende Neubauten in Baulücken); Verbesserung des Wohnumfeldes, Entflechtung unverträglicher Gemengelagen sowie die Neuordnung mit Baureifmachung von Grundstücken gefördert.

Bei eigengenutzten wohnraumbezogenen Projekten liegt der Regelfördersatz bei 30 % der Nettobaukosten.

  • Der Höchstbetrag pro Wohneinheit beträgt grundsätzlich 20.000 € bei Modernisierung /Neubau (bei Eigennutzung),
  • bei Umnutzungen bis zu 50.000 € (bei Eigennutzung).

 

Förderschwerpunk Grundversorgung
Im Förderschwerpunkt Grundversorgung steht die Sicherung der örtlichen Grundversorgung mit Waren und Dienstleistungen des täglichen bis wöchentlichen Bedarfs im Vordergrund. Gefördert werden unter anderem Dorfgasthäuser, Dorfläden, Metzgereien, Bäckereien und Handwerksbetriebe. Aufnahmeaufträge mit Projekten aus diesem Förderschwerpunkt erhalten einen Fördervorrang.

 

Förderschwerpunkt Arbeiten
Im Förderschwerpunkt Arbeiten werden vorrangig Projekte unterstützt, die zur Entflechtung störender Gemengelagen im Ortskern beitragen. Darüber hinaus sind Projekte von kleinen und mittleren Unternehmen, die zum Erhalt der dezentralen Wirtschaftsstruktur sowie zur Sicherung und Schaffung von zukunftsfähigen Arbeitsplätzen beitragen, förderfähig.

CO2-Speicherzuschlag
Wer bei Projekten überwiegend ressourcenschonende, CO2 bindende Baustoffe im Tragwerk wie z.B. Holz einsetzt, kann grundsätzlich einen Förderzuschlag von 5 %-Punkten auf den Regelfördersatz bekommen, sofern dies nach beihilferechtlichen Bestimmungen möglich ist.

 

Antragsverfahren
Anträge auf Aufnahme in das Förderprogramm können nur von den Gemeinden gestellt werden. Diese Aufnahmeanträge enthalten auch die privaten Projekte. Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz entscheidet im Frühjahr 2020.

Da zur Antragsstellung im September bereits ausgearbeitete Planunterlagen mit Kosten vorliegen müssen, sollte eine Beratung durch unseren beauftragten Stadtplaner Dipl.-Ing. Roland Groß noch im Juli von Ihnen über die Gemeinde angefordert werden. Dieser Beratung ist für Sie kostenlos und wird durch die Gemeinde getragen.

Die Unterlagen zu den privaten Projekten müssen bis spätestens 15.09.2019 vollständig bei der Gemeinde vorliegen.

Es können nur Projekte zur Förderung berücksichtigt werden, die zeitnah im Anschluss an die Förderentscheidung im Frühjahr 2020 umgesetzt und davor nicht begonnen werden.

 

Jochen Fetzer
Bürgermeister