Einladung zur Windparkeinweihung Bingen

Sehr geehrte Damen und Herren,

grüne Energie vor Ort – in der Region und für die Region – das wollen wir gemeinsam mit Ihnen feiern!

Nachdem die Rodungsarbeiten im Frühjahr 2024 starteten, ist das Windenergieprojekt auf den Gemarkungen Bingen und Hitzkofen nach einer Gesamtbauzeit von knapp zwei Jahren vollständig in Betrieb genommen. Die acht Anlagen produzieren mit 74 Millionen Kilowattstunden grünen Strom für knapp 30.000 Zwei-Personen-Haushalte jährlich.

Wir laden Sie herzlich dazu ein, sich die Energiewende live vor Ort anzuschauen und mitzuerleben.

Wann findet die Feier statt?                                 Samstag, 18. April 2026, 14:00 – 18:00 Uhr
Wo wird gefeiert?                                                  An der Windenergieanlage WEA03

Worauf können Sie sich an diesem Tag freuen?
• Grußworte durch den Bürgermeister Marco Potas, den ehemaligen Bürgermeister der Gemeinde Bingen, Jochen Fetzer und weiteren
• Musik und Kinderprogramm
• Speis und Trank
• Spannende Informationen rund um die Technik und den Bau der Windenergieanlagen

Hinweise zur Anreise:
Mit dem eigenen Auto ist eine Anreise in den Windpark nur bedingt möglich! Zwar wird es Parkmöglichkeiten vor Ort geben, diese sind aber begrenzt. Sie haben auch noch andere Möglichkeiten, zur Windenergieanlage zu kommen: Sportlich und naturnah als Wanderer oder mit dem Fahrrad.

Für unsere weitere Planung möchten wir Sie bitten, uns bis spätestens 15. April 2026 eine Rückmeldung zu geben, ob Sie zur Windparkeinweihung kommen. Der folgende QR-Code kann mit dem Handy gescannt werden und führt Sie zu einer Webseite, auf welcher Sie sich für die Veranstaltung anmelden können.

Im Anschluss erhalten Sie eine Bestätigung der Anmeldung und eine Anfahrtsbeschreibung. Sollte die Anmeldung über den Link nicht möglich sein, melden Sie sich gerne telefonisch unter 0151 – 52842106 oder per E-Mail an karin.steimle@alterric.com bei Frau Steimle.

Wir freuen uns darauf, die regionale Energiewende mit Ihnen gemeinsam zu feiern.

Ihr Projektteam von Alterric

Öffentliche Sitzung des Gemeinderats

Am Montag, dem 13. April 2026 findet um 19.00 Uhr eine öffentliche Gemeinderatssitzung im Sitzungssaal des Rathauses statt.

Tagesordnung:

1. Fragen der Einwohnerschaft
2. Ärztehaus Lammareal – Zwischenbericht des Architekten
3. Ärztehaus Lammareal – Holzbau – Vergabe der Leistungen
4. Ärztehaus Lammareal – Vergabe sonstiger Leistungen
  a. Trockenbau
  b. Gerüstbau
  c. Dachabdichtung
  d. Fenster und Außentüren
5. Ärztehaus Lammareal – Heizung-, Lüftung- und Sanitärinstallation – Vergabe der Leistungen
6. Annahme von Spenden
6. Anfragen
7. Baugesuche
8. Bekanntgaben
9. Anfragen

Die Einwohnerschaft ist zur Sitzung herzlich eingeladen. Die Sitzungsvorlagen sind nachfolgend abrufbar.
Im Anschluss an die öffentliche Sitzung findet eine nicht-öffentliche Sitzung des Gemeinderats statt.

Marco Potas
Bürgermeister

3 Aerztehaus Lammareal – Holzbau – Vergabe der Leistungen
3 Holzbau Anlage Preisspiegel
5 Aerztehaus Lammareal – Heizung- Lueftung- und Sanitaerinstalla

 

Spatenstich für das Ärztehaus

Mit dem symbolischen Spatenstich am 24. Februar 2026 hat die Gemeinde Bingen offiziell mit dem Bau des neuen Ärztehauses auf dem Lammareal begonnen. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Vertreter des Landtages und Gemeinderates sowie Projektbeteiligte waren der Einladung gefolgt, um diesen wichtigen Meilenstein gemeinsam zu begehen.

Bürgermeister Potas betonte in seiner Ansprache die große Bedeutung des Projekts für die dauerhafte Sicherung der hausärztlichen Versorgung im Ort. Eine wohnortnahe medizinische Betreuung sei gerade im ländlichen Raum keine Selbstverständlichkeit mehr. Die Gemeinde habe sich daher bewusst entschieden, Verantwortung zu übernehmen und aktiv Rahmenbedingungen zu schaffen, die auch künftig eine sichere ärztliche Versorgung in Bingen ermöglichen.

Ein besonderer Dank galt dem Land Baden-Württemberg für die Förderung im Rahmen des ELR-Programms. Mit einem Zuschuss in Höhe von 247.000 Euro werde die Bedeutung des Projekts für die Versorgung im ländlichen Raum ausdrücklich unterstrichen.

Auch der Landtagsabgeordnete Klaus Burger würdigte in seinem Grußwort das Engagement der Gemeinde. Er hob hervor, dass Kommunen, die frühzeitig handeln und strukturell vorsorgen, einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der medizinischen Infrastruktur leisten. Die Förderung durch das Land sei Ausdruck der Anerkennung für diesen vorausschauenden Ansatz.

Neben den Praxisflächen im Erdgeschoss entstehen im Untergeschoss weitere barrierefrei erreichbare Räume mit rund 150 Quadratmetern Fläche. Hier eröffnet sich die Möglichkeit, künftig ein ergänzendes medizinisches Angebot anzusiedeln. Bewerbungen hierfür werden gerne entgegengenommen.

Mit dem Ärztehaus wird nicht nur die medizinische Infrastruktur gestärkt. Auch das Lammareal, das über viele Jahre brachlag, erfährt eine deutliche Aufwertung. Das Projekt setzt einen Impuls für die weitere Entwicklung des Ortskerns und verbindet Daseinsvorsorge mit städtebaulicher Perspektive.

Mit dem Spatenstich ist nun der offizielle Startschuss gefallen. Die Vorfreude auf die Fertigstellung und die künftige Nutzung des Gebäudes ist spürbar – ein wichtiger Schritt für die Zukunft Bingens.

v.l.n.r.: Gemeinderat Stefan Baur, Gemeinderätin Christine Brückner, Dr. Benedikt Hau, Bürgermeister Marco Potas, Gemeinderätin Anita Gauggel, Klaus Burger MdL, Architekt Werner Fricker, Dr. Catalin Ene, Gemeinderat Horst Arndt, Gemeinderat Thomas Fleisch, Bauunternehmer Peter Löffler

Großes Interesse an Bürgerbeteiligung am Windpark

Am 29. Januar 2026 fand um 18.30 Uhr eine gut besuchte Bürgerinformationsveranstaltung zur geplanten Bürgerbeteiligung am Windpark statt. Rund 180 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung gefolgt und nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand über den aktuellen Stand des Projekts sowie über mögliche Beteiligungsformen zu informieren.

Bürgermeister Potas eröffnete den Abend und blickte in seiner Einführung auf die lange Entwicklung des Windparkprojekts zurück. Er betonte, dass es von Beginn an ein zentrales Anliegen von Gemeinderat und Verwaltung gewesen sei, die Bürgerschaft nicht nur zu informieren, sondern auch konkret am Projekt zu beteiligen.

Im Anschluss ordnete Herr Bezold von der Alterric Deutschland GmbH, Projektverantwortlicher für den Windpark, den aktuellen Sachstand ein. Die Windenergieanlagen seien inzwischen größtenteils in Betrieb genommen und liefen an. In den ersten Wochen könne es jedoch noch zu zeitweisen Stillständen kommen. Diese seien auf notwendige Feinabstimmungen in der Anlagentechnik und der Software zurückzuführen. Zusätzlich habe das Wetter – insbesondere Nebel und Wind – den Bauprozess verzögert. Die noch ausstehenden Anlagen 7 und 8 im Bereich Hitzkofen sollen jedoch schnellstmöglich errichtet und ans Netz gebracht werden. Die offizielle Einweihung des Windparks ist für den 18. April vorgesehen – dann hoffentlich bei deutlich angenehmeren Wetterbedingungen als derzeit.

Der Schwerpunkt des Abends lag auf der Vorstellung der zwei möglichen Formen der Bürgerbeteiligung:

  • Windsparbrief:
    Eine sichere Anlageform über ein Bankprodukt mit festgelegter Laufzeit, jährlicher Zinsauszahlung und Rückzahlung des Kapitals am Ende der Laufzeit. Das Kapital ist über die gesetzliche Einlagensicherung abgesichert. Der Zinssatz liegt über klassischen Festgeldanlagen, da Alterric einen zusätzlichen Zinsbonus aus den Erlösen des Windparks gewährt.
  • Qualifiziertes Nachrangdarlehen:

Eine direkte Beteiligung am Windpark über Alterric mit einer Laufzeit von 8 Jahren und einem festen Zinssatz von 6 % pro Jahr. Die Anlage erfolgt niedrigschwellig über eine Online-Plattform. Aufgrund der direkten Beteiligung ist die Rendite höher, gleichzeitig besteht – wie bei dieser Anlageform üblich – ein unternehmerisches Risiko auf den Totalverlust der Einlage.

Im Sinne der Transparenz und Mitwirkung konnten die anwesenden Bürgerinnen und Bürger am Ende der Veranstaltung ihre Präferenz abgeben. Das Ergebnis der Abstimmung fiel wie folgt aus:

  • 77 Stimmen für den Windsparbrief
  • 88 Stimmen für das Nachrangdarlehen
  • 1 Enthaltung

Der Gemeinderat wird dieses Stimmungsbild nun aufnehmen und in einer der kommenden Sitzungen über die endgültige Beteiligungsform entscheiden.

Unabhängig von der finalen Entscheidung ist vorgesehen, dass die Bürgerbeteiligung mit der Einweihung des Windparks im April offiziell aufgelegt wird. In einer ersten Phase soll die Beteiligung ausschließlich den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde offenstehen und betragsmäßig begrenzt sein. Erst in einem zweiten Schritt ist eine Öffnung für umliegende Gemeinden geplant. Über den weiteren Verlauf werden Sie rechtzeitig informiert.

Die Präsentation zur Informationsveranstaltung steht nachfolgend zur Download bereit:
260129_Bingen_00482_Informationen Bürgerbeteiligung

 

Bericht zur Gemeinderatssitzung vom 26.01.2026

Jahresbericht Schulsozialarbeit
Frau Figel berichtete in der Gemeinderatssitzung über die Schulsozialarbeit an der Grundschule Bingen im Schuljahr 2024/2025. Die Schulsozialarbeit ist ein fester Bestandteil des Schulalltags und unterstützt die Schülerinnen und Schüler in ihrer sozialen und persönlichen Entwicklung.

Ein zentraler Schwerpunkt lag erneut auf der Einzelfallhilfe sowie auf der Beratung von Eltern und Lehrkräften. Ergänzend dazu wurden in allen Klassen präventive Angebote zum sozialen Lernen umgesetzt. In den Klassen 1 und 2 standen Themen wie Gefühle, Konfliktlösung und Kommunikation im Mittelpunkt, während in den Klassen 3 und 4 der verantwortungsvolle Umgang mit Medien behandelt wurde..

Besondere Projekte wie die Ausbildung der Pausenengel, das Theaterprojekt sowie der Besuch der vierten Klasse im Hochseilgarten förderten Teamgeist, Selbstvertrauen und ein respektvolles Miteinander. Das Elterncafé sowie Aktionen im Bereich Nachhaltigkeit und Gemeinwesenarbeit rundeten das Angebot ab.

Für das kommende Schuljahr sind unter anderem die Entwicklung eines Sozialcurriculums sowie weitere Schwerpunkte zu Medien, Respekt und sozialem Lernen geplant. Die Gemeinde Bingen dankt der Schulsozialarbeit für ihren engagierten Einsatz.

Ärztehaus Lammareal – Gestaltung des Flachdaches, Vorstellung der Vor- und Nachteile von Dachbegrünung
Im Vorgriff auf die Fachplanungen, insbesondere der Elektroplanung mit Photovoltaik-Anlage, wurde die Frage nach einer Dachbegrünung auf dem Flachdach des Gebäudes diskutiert. Unbestritten sind die Vorteile, die mit einer Dachbegrünung einhergehen. Darunter die positiven Auswirkungen auf das Mikroklima am Gebäude sowie der Kühlungseffekt durch die Bepflanzung und das verdunstende Wasser im eingebrachten Substrat. Demgegenüber stehen jedoch auch Nachteile: Neben den zusätzlichen Kosten von geschätzten 30.000 Euro wird die Photovoltaikanlage durch die Dachbegrünung in ihrer Ausgestaltung beeinflusst. Eine sehr flachwinklige Unterkonstruktion könnte aufgrund des notwendigen Abstands zur Bepflanzung nicht realisiert werden. Ebenso sind die Abstände zwischen den Platten zu vergrößern, um die Pflege der Dachbegrünung zu ermöglichen. Zusätzlich würde ein regelmäßiger Pflegeaufwand auf die Gemeinde zukommen. Im Ergebnis beschloss der Gemeinderat unter den genannten Umständen auf eine Dachbegrünung zu verzichten. Die Vorteile sind unbestritten, überwiegen im derzeitigen Projekt jedoch nicht die Herausforderungen und den späteren Aufwand. Die Fachplanung wird daher ohne eine Dachbegrünung weiterverfolgt.

 
Gemeinderat bestätigt Betrauungsakt für die WIS
Der Gemeinderat der Gemeinde Bingen hat die Neufassung des Betrauungsaktes zugunsten der Wirtschaftsförderungs- und Standortmarketinggesellschaft Landkreis Sigmaringen mbH (WIS) beschlossen.

Die Gemeinde Bingen ist Gesellschafterin der WIS und beteiligt sich seit vielen Jahren an deren Finanzierung durch eine jährliche Umlage. Die Aufgaben der Wirtschaftsförderung gelten als Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse (DAWI) und unterliegen daher den Vorgaben des europäischen Beihilferechts. Der bisherige Betrauungsakt war auf zehn Jahre befristet und ist ausgelaufen, sodass eine Auffrischung bzw. erneute formelle Betrauung erforderlich wurde.

Mit der nun beschlossenen Neufassung wird die WIS weiterhin für einen Zeitraum von zehn Jahren mit der regionalen Wirtschaftsförderung betraut. Inhaltlich ergeben sich keine Änderungen der Aufgaben der WIS oder der finanziellen Beteiligung der Gemeinde Bingen.

Bürgermeister Potas stellte klar, dass es sich um eine rein formale und rechtliche Maßnahme handelt, mit der die bisherige Praxis fortgeführt und rechtssicher ausgestaltet wird. Die Wirtschaftsförderung wirke regional und komme auch der Gemeinde Bingen sowie ihren Bürgerinnen und Bürgern zugute.


Haushalt 2026 des Zweckverbands IGGS
Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung dem Entwurf der Haushaltssatzung und des Haushaltsplans 2026 des Zweckverbands Interkommunaler Gewerbe- und Industriepark Graf-Stauffenberg (IGGS) zugestimmt. Zudem wurde der Bürgermeister ermächtigt, in der Verbandsversammlung des Zweckverbands der Haushaltssatzung zuzustimmen.

Der Haushalt 2026 weist ein positives ordentliches Ergebnis von rund 94.000 Euro aus. Erträge in Höhe von etwa 1,17 Mio. Euro stehen Aufwendungen von rund 1,08 Mio. Euro gegenüber. Eine Kreditaufnahme ist für das Haushaltsjahr 2026 nicht vorgesehen.

Zur Deckung der laufenden Verwaltungs- und Betriebskosten ist – wie bereits im Vorjahr – eine Umlage in Höhe von insgesamt 300.000 Euro vorgesehen. Auf die Gemeinde Bingen entfällt dabei ein Anteil entsprechend des festgelegten Beteiligungsschlüssels von 13%.

Schwerpunkte der Investitionen im Jahr 2026 sind die weitere Erschließung des IGGS-Areals, insbesondere Maßnahmen zur städtebaulichen Planung, die Herstellung von Wasser- und Abwasserinfrastruktur, der Breitbandausbau sowie der Ausbau von Straßen und Verkehrsflächen. Insgesamt sind hierfür Investitionen in Höhe von rund 2,4 Mio. Euro eingeplant. Der Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan IGGS Mitte steht kurz bevor.

Baugesuche
Der Gemeinderat erteile sein Einvernehmen für einen Garagenanbau in der Steggasse.