Jahresbericht Schulsozialarbeit
Frau Figel berichtete in der Gemeinderatssitzung über die Schulsozialarbeit an der Grundschule Bingen im Schuljahr 2024/2025. Die Schulsozialarbeit ist ein fester Bestandteil des Schulalltags und unterstützt die Schülerinnen und Schüler in ihrer sozialen und persönlichen Entwicklung.

Ein zentraler Schwerpunkt lag erneut auf der Einzelfallhilfe sowie auf der Beratung von Eltern und Lehrkräften. Ergänzend dazu wurden in allen Klassen präventive Angebote zum sozialen Lernen umgesetzt. In den Klassen 1 und 2 standen Themen wie Gefühle, Konfliktlösung und Kommunikation im Mittelpunkt, während in den Klassen 3 und 4 der verantwortungsvolle Umgang mit Medien behandelt wurde..

Besondere Projekte wie die Ausbildung der Pausenengel, das Theaterprojekt sowie der Besuch der vierten Klasse im Hochseilgarten förderten Teamgeist, Selbstvertrauen und ein respektvolles Miteinander. Das Elterncafé sowie Aktionen im Bereich Nachhaltigkeit und Gemeinwesenarbeit rundeten das Angebot ab.

Für das kommende Schuljahr sind unter anderem die Entwicklung eines Sozialcurriculums sowie weitere Schwerpunkte zu Medien, Respekt und sozialem Lernen geplant. Die Gemeinde Bingen dankt der Schulsozialarbeit für ihren engagierten Einsatz.

Ärztehaus Lammareal – Gestaltung des Flachdaches, Vorstellung der Vor- und Nachteile von Dachbegrünung
Im Vorgriff auf die Fachplanungen, insbesondere der Elektroplanung mit Photovoltaik-Anlage, wurde die Frage nach einer Dachbegrünung auf dem Flachdach des Gebäudes diskutiert. Unbestritten sind die Vorteile, die mit einer Dachbegrünung einhergehen. Darunter die positiven Auswirkungen auf das Mikroklima am Gebäude sowie der Kühlungseffekt durch die Bepflanzung und das verdunstende Wasser im eingebrachten Substrat. Demgegenüber stehen jedoch auch Nachteile: Neben den zusätzlichen Kosten von geschätzten 30.000 Euro wird die Photovoltaikanlage durch die Dachbegrünung in ihrer Ausgestaltung beeinflusst. Eine sehr flachwinklige Unterkonstruktion könnte aufgrund des notwendigen Abstands zur Bepflanzung nicht realisiert werden. Ebenso sind die Abstände zwischen den Platten zu vergrößern, um die Pflege der Dachbegrünung zu ermöglichen. Zusätzlich würde ein regelmäßiger Pflegeaufwand auf die Gemeinde zukommen. Im Ergebnis beschloss der Gemeinderat unter den genannten Umständen auf eine Dachbegrünung zu verzichten. Die Vorteile sind unbestritten, überwiegen im derzeitigen Projekt jedoch nicht die Herausforderungen und den späteren Aufwand. Die Fachplanung wird daher ohne eine Dachbegrünung weiterverfolgt.

 
Gemeinderat bestätigt Betrauungsakt für die WIS
Der Gemeinderat der Gemeinde Bingen hat die Neufassung des Betrauungsaktes zugunsten der Wirtschaftsförderungs- und Standortmarketinggesellschaft Landkreis Sigmaringen mbH (WIS) beschlossen.

Die Gemeinde Bingen ist Gesellschafterin der WIS und beteiligt sich seit vielen Jahren an deren Finanzierung durch eine jährliche Umlage. Die Aufgaben der Wirtschaftsförderung gelten als Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichem Interesse (DAWI) und unterliegen daher den Vorgaben des europäischen Beihilferechts. Der bisherige Betrauungsakt war auf zehn Jahre befristet und ist ausgelaufen, sodass eine Auffrischung bzw. erneute formelle Betrauung erforderlich wurde.

Mit der nun beschlossenen Neufassung wird die WIS weiterhin für einen Zeitraum von zehn Jahren mit der regionalen Wirtschaftsförderung betraut. Inhaltlich ergeben sich keine Änderungen der Aufgaben der WIS oder der finanziellen Beteiligung der Gemeinde Bingen.

Bürgermeister Potas stellte klar, dass es sich um eine rein formale und rechtliche Maßnahme handelt, mit der die bisherige Praxis fortgeführt und rechtssicher ausgestaltet wird. Die Wirtschaftsförderung wirke regional und komme auch der Gemeinde Bingen sowie ihren Bürgerinnen und Bürgern zugute.


Haushalt 2026 des Zweckverbands IGGS
Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung dem Entwurf der Haushaltssatzung und des Haushaltsplans 2026 des Zweckverbands Interkommunaler Gewerbe- und Industriepark Graf-Stauffenberg (IGGS) zugestimmt. Zudem wurde der Bürgermeister ermächtigt, in der Verbandsversammlung des Zweckverbands der Haushaltssatzung zuzustimmen.

Der Haushalt 2026 weist ein positives ordentliches Ergebnis von rund 94.000 Euro aus. Erträge in Höhe von etwa 1,17 Mio. Euro stehen Aufwendungen von rund 1,08 Mio. Euro gegenüber. Eine Kreditaufnahme ist für das Haushaltsjahr 2026 nicht vorgesehen.

Zur Deckung der laufenden Verwaltungs- und Betriebskosten ist – wie bereits im Vorjahr – eine Umlage in Höhe von insgesamt 300.000 Euro vorgesehen. Auf die Gemeinde Bingen entfällt dabei ein Anteil entsprechend des festgelegten Beteiligungsschlüssels von 13%.

Schwerpunkte der Investitionen im Jahr 2026 sind die weitere Erschließung des IGGS-Areals, insbesondere Maßnahmen zur städtebaulichen Planung, die Herstellung von Wasser- und Abwasserinfrastruktur, der Breitbandausbau sowie der Ausbau von Straßen und Verkehrsflächen. Insgesamt sind hierfür Investitionen in Höhe von rund 2,4 Mio. Euro eingeplant. Der Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan IGGS Mitte steht kurz bevor.

Baugesuche
Der Gemeinderat erteile sein Einvernehmen für einen Garagenanbau in der Steggasse.