Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

vor einem Jahr hätte sich niemand träumen lassen, dass sich 2020 so entwickelt wie wir es erlebt haben. Die Menschheit musste zwar schon immer mit Naturkatastrophen zurechtkommen, was wir aber in diesem Jahr erlebt haben hatte eine solche Dynamik, dass kein Land verschont blieb. Die Natur zeigte uns ihre Stärke, in dem sie mit einem winzigen Virus das Gleichgewicht der Welt durcheinanderbrachte. Die Menschen mussten bald erkennen, dass man nicht alles beherrschen kann.

Auf einmal hieß es für jeden einzelnen von uns mit den Folgen der Corona-Pandemie umzugehen. Manche erkrankten an dem Virus und mussten schwer um ihre Gesundheit kämpfen – nicht alle konnten den Kampf gewinnen. Was jedoch an niemandem vorbei ging sind die Einschränkungen in unserem täglichen Leben. Plötzlich merkte man, wie wichtig Beziehungen, Begegnungen und Berührungen sind. Ein Händedruck, eine Umarmung oder ein geselliges Beisammensein waren nicht mehr möglich – Unbekümmertheit ging verloren.

Dieses Weihnachtsfest wird mehr denn je ein Fest der Hoffnung. Wir alle sehnen das Ende der Corona-Pandemie herbei. Die Mächtigkeit der Geschehnisse in aller Welt zeigt uns, dass wir nur durch eine große Gemeinschaftsleistung wieder aus der Situation herausfinden. Die Möglichkeit, sich in den nächsten Monaten impfen zu lassen halte ich für einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung. Ich hoffe, es entscheiden sich möglichst viele Menschen für diesen Schutz, der nicht nur der eigenen Gesundheitsvorsorge dient, sondern auch die Solidarität gegenüber der Allgemeinheit unterstreicht. Gemeinsames Tun hat in unserer Gemeinde schon oft für besondere Erlebnisse gesorgt. Ich bin mir sicher, wir werden wieder erleben, dass Gemeinschaft Dinge zum Guten wenden kann.

In diesem Sinne gilt meine Verbundenheit denjenigen, die sich in diesem schwierigen Jahr in besonderem Maße engagierten, im Beruf oder im privaten Bereich trotz der widrigen Rahmenbedingungen „den Karren am Laufen“ hielten und ein Klima der Menschlichkeit und Nächstenliebe gelebt haben – Danke!

Weiterhin danke ich allen Menschen, die sich in irgendeiner Form in das Gemeindeleben eingebracht haben. Sei es in Vereinen, der Kirche, in sozialen und kulturellen Einrichtungen, in den Rettungsdiensten oder caritativen Einrichtungen. Einen herzlichen Dank geht an die Damen und Herren des Gemeinderats für die konstruktive Zusammenarbeit ganz besonders bei sehr schwierigen Themen. Ich danke außerdem den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in allen gemeindlichen Dienststellen für ihr engagierten Einsatz zum Wohle der Bevölkerung.

Für das Jahr 2021 wünsche ich Ihnen, auch im Namen des Gemeinderats und der gesamten Verwaltung Zufriedenheit, Glück und vor allem Gesundheit.

Ihr
Jochen Fetzer
Bürgermeister