Endspurt für die Fragebögen in Bingen

Deutlich mehr als 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben den Mut von Bürgermeister Fetzer, der BLS  und der Nahwärme Region Sigmaringen (NRS) belohnt, die Bürgerschaft von Bingen digital und online im Internet über die Vorteile von schnellem Internet und des geplanten Wärmenetzes in Bingen und Hitzkofen zu informieren. Die meiste Zeit konnten die bis zu 112 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Zoom-Meetings am vergangenen Samstag die Referenten gut sehen und hören. Bürgermeister Fetzer lobte das Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger für die Zukunft der Kommune auch am Wochenende. Im Jahr 2021 sollen von den Planerinnen und Planern der solarcomplex AG die Standorte für die Heizzentrale und das Solarthermiefeld sowie die Bauabschnitte für das Nahwärmenetz und den Ausbau des Glasfasernetzes festgelegt werden.

 Ab 2022 rollen dann die Bagger und im Winter 2022/2023 sollen bereits die ersten Gebäude in Bingen mit Wärme aus regenerativen Quellen versorgt werden. Solarthermie und Holz sind die beiden geplanten Energiequellen für das Wärmenetz. Ein Ölkessel sichert die Versorgung bei Notfällen. Viele Fragen wurden im Chat des Online- Meetings direkt beantwortet. Sie finden die Fragen und Antworten jetzt auch auf der Homepage der Gemeinde Bingen. Dort sind neben vielen Fakten und den Links zu den Präsentationen aus den beiden Veranstaltungen in der Halle von Bingen auch die wichtigsten Aussagen der Referenten vom letzten Samstag nochmals nach zu hören und nach zu sehen.

Mehr als 200 Fragebögen liegen der Planerin von solarcomplex jetzt schon vor. In einer gemeinsamen Kraftanstrengung und einem Endspurt in den nächsten Tagen soll diese positive Zahl nochmals verdoppelt werden. Bitte geben Sie Ihre Fragebögen auch dann ab, wenn Sie sich noch unschlüssig sind, ob Sie sich an das Wärmenetz anschließen und beim schnellen Internet beteiligen wollen. Die Informationen zum Energieverbrauch ihres Hauses sind in jedem Fall für die Planung des Wärmenetzes wichtig. Diese Planungen sollen es auch in 20 Jahren noch ermöglichen, dass anschlusswillige Hauseigentümer beim regenerativen Wärmenetz mitmachen können. Das Wärmenetz lebt von der Beteiligung der Menschen in Bingen. Bitte engagieren Sie sich für Klimaschutz und regionale Wertschöpfung, indem Sie ihren Fragebogen bis Ende November ausgefüllt abgeben. Damit verpflichten Sie sich weder rechtlich noch moralisch zur endgültigen Beteiligung. Sie machen den doppelten Schritt in die Zukunft in Bingen aber möglich.