Landratsamt Sigmaringen – Hinweise zu den Lockerungsschritten

Was beinhaltet die 1. Öffnungsstufe?
Wenn die 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- oder Landkreis an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 100 liegt und dies durch das örtliche Gesundheitsamt bekannt gegeben wird, gelten folgende Lockerungen:

Hierbei sind die Hygieneanforderungen (§ 4 Corona-Verordnung) einzuhalten und es muss ein Hygienekonzept (§ 6 Corona-Verordnung) erstellt werden. Die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher respektive Kundinnen und Kunden müssen dokumentiert werden, dies kann analog oder digital – beispielsweise über entsprechende Apps – geschehen (§ 7 Corona-Verordnung).

Soweit nicht anders angegeben, ist die Anzahl der zeitgleich anwesenden Besucherinnen und Besucher, Teilnehmerinnen und Teilnehmer oder Kundinnen und Kunden auf eine Person je 20 angefangene Quadratmeter Veranstaltungs- bzw. Verkaufsfläche begrenzt. Besucherinnen und Besucher respektive Kundinnen und Kunden müssen einen negativen Test vorlegen – Genesene und geimpfte Personen im Sinne der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes sowie Kinder bis einschließlich fünf Jahre sind von der Testpflicht befreit. Sofern ein Test-, Impf- oder Genesenen-Nachweis erforderlich ist, muss dieser in schriftlicher oder digitaler Form vorgezeigt werden. Es gilt die Maskenpflicht.

  • Im Freien können Kulturveranstaltungen wie Theater-, Opern- und Konzertaufführungen sowie Filmvorführungen, mit bis zu 100 Besucherinnen und Besuchern stattfinden. Dabei ist das Abstandsgebot zu beachten.
  • Spitzen- oder Profisportveranstaltungen im Freien sind mit bis zu 100 Zuschauerinnen und Zuschauern gestattet. Dabei ist das Abstandsgebot zu beachten.
  • Kurse in Volkhochschulen und anderen Bildungseinrichtungen können in geschlossenen Räumen mit maximal zehn Personen, im Freien mit maximal 20 Personen stattfinden. Tanz- und Sportkurse sind in geschlossenen Räumen nicht erlaubt.
  • Nachhilfeunterricht ist in Gruppen mit bis zu zehn Schülerinnen und Schülern möglich. Dabei ist das Abstandsgebot zu beachten.
  • An Hochschulen und Akademien nach dem Akademiegesetz können Präsenz-Lehrveranstaltungen im Freien mit bis zu 100 Personen stattfinden. Mit vorheriger Anmeldung ist der Zugang zu Lernplätzen möglich.
  • Mensen und Cafeterien an Hochschulen und Akademien nach dem Akademiegesetz dürfen wieder öffnen. Es gilt eine Personenbegrenzung, so dass zwischen allen Besuchern der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend eingehalten werden kann.
  • Betriebskantinen dürfen wieder öffnen. Es gilt eine Personenbegrenzung, so dass zwischen allen Besuchern der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend eingehalten werden kann.
  • Museen, Galerien, Gedenkstätten, Archive sowie Bibliotheken und Büchereien dürfen öffnen.
  • Veranstaltungen zur Religionsausübung sind ohne vorherige Anmeldung und Anzeige gestattet.
  • Musik-, Kunst-, Jugendkunstschulen dürfen Gruppen von bis zu zehn Schülerinnen und Schülern unterrichten. Dabei ist das Abstandsgebot zu beachten. Gesangs- Tanz-, und Blasinstrumentenunterricht sind weiterhin nicht erlaubt.
  • Botanische und zoologische Gärten dürfen öffnen.
  • Beherbergungsbetriebe dürfen wieder touristische Gäste empfangen. Dazu zählen unter anderem Hotels, Gasthäuser, Pensionen, Ferienwohnungen, (Dauer-)Campingplätze, (kostenfreie) Wohnwagenstellplätze und ähnliche Einrichtungen. Gäste ohne Genesenen- oder Impfnachweis müssen während des Aufenthalts alle drei Tage einen negativen Schnelltest vorlegen.
  • Die Gastronomie darf zwischen 6 und 21 Uhr öffnen. In Innenräumen ist ein Gast je 2,5 angefangene Quadratmeter Gastraumfläche erlaubt. Im Außenbereich gilt keine Personenbegrenzung. Im Innen- und Außenbereich sind die Plätze so anzuordnen, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Tischen gewährleistet ist. Liefer- und Abholdienste sind auch zwischen 21 und 6 Uhr erlaubt.
  • Der bisher geschlossene Einzelhandel darf im Rahmen der Click & Meet – Regelung öffnen. Dabei ist die Kundenzahl auf eine Kund*in pro 40 Quadratmeter Verkaufsfläche zu begrenzen. Statt einer Kundin oder einem Kunden pro 40 Quadratmeter Verkaufsfläche sind auch jeweils zwei Kundinnen und Kunden ohne vorherige Terminbuchung zulässig, sofern diese einen Test-, Impf- oder Genesenennachweis vorlegen.
  • Touristischer Reisebusverkehr ist erlaubt, wenn sich Start und Ziel in einem Stadt- bzw. Landkreis befinden in denen nicht die Regeln der Bundesnotbremse gelten – also die 7-Tage-Inzidenz dauerhaft unter 100 liegt. Die Busse dürfen höchstens zur Hälfte besetzt sein. Maßstab ist die regulär zulässige Fahrgastzahl des Busses. Dies gilt entsprechend auch für die Ausflugsschifffahrt sowie für Museumsbahnen und touristische Seilbahnen.
  • Kontaktarmer Freizeit- und Amateursport auf Sportanlagen und Sportstätten im Freien ist in Gruppen von bis zu 20 Personen erlaubt.
  • Minigolfanlagen, Hochseilgärten, Bootsverleih und sonstige Freizeiteinrichtungen können im Freien von Gruppen bis 20 Personen genutzt werden.
  • Die Außenbereiche von Schwimm-, Thermal- und Spaßbädern und sonstigen Bädern sowie Badeseen mit kontrollierten Zugang dürfen öffnen.
  • Der Betrieb von Tiersalons, Tierfriseuren und vergleichbaren Einrichtungen der Tierpflege ist wieder möglich.

 

Welche Kontaktbeschränkungen gelten?
Im privaten und öffentlichen Raum dürfen sich maximal fünf Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten treffen. Die Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 13 Jahre zählen zur Personenzahl nicht hinzu. Paare, die nicht zusammenleben, gelten als ein Haushalt. Besteht ein Haushalt aus fünf oder mehr Personen über 13 Jahren, darf sich dieser Haushalt mit einer weiteren nicht zum eigenen Haushalt gehörenden Person treffen.

Bei den allgemeinen Kontaktbeschränkungen zählen -geimpfte oder genesene Personen im Sinne der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes – einschließlich zu den jeweiligen Haushalten gehörenden Kinder bis einschließlich 13 Jahre – nicht mit und bleiben auch als Haushalt unberücksichtigt.

Was gilt aktuell in der Gastronomie
Die Gastronomie darf zwischen 6 und 21 Uhr öffnen. In Innenräumen ist ein Gast je 2,5 angefangene Quadratmeter Gastraumfläche erlaubt. Im Außenbereich gilt keine Personenbegrenzung. Im Innen- und Außenbereich sind die Plätze so anzuordnen, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Tischen gewährleistet ist. Liefer- und Abholdienste sind auch zwischen 21 und 6 Uhr erlaubt.

Es gelten immer die jeweiligen Kontaktbeschränkungen nach der CoronaVO!

Hinzugerechnet werden dürfen für private Zusammenkünfte immer Personen, die über einen Nachweis als „geimpfte“ oder „genesene“ Personen verfügen. Damit können sich zum Beispiel 5 Personen aus zwei Haushalten treffen, die nicht geimpft oder genesen sind. Dazu können beliebig viele geimpfte oder genesene Personen am privaten Treffen teilnehmen.

Was ist in Sachen Beherbergung möglich?
Beherbergungsbetriebe dürfen wieder touristische Gäste empfangen. Dazu zählen unter anderem Hotels, Gasthäuser, Pensionen, Ferienwohnungen, (Dauer-)Campingplätze, (kostenfreie) Wohnwagenstellplätze und ähnliche Einrichtungen. Gäste ohne Genesenen- oder Impfnachweis müssen während des Aufenthalts alle drei Tage einen negativen Schnelltest vorlegen.

Es gelten immer die jeweiligen Kontaktbeschränkungen nach der CoronaVO!

Steigt die Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen wieder über 100, müssen anwesende Gäste am nächsten Tag abreisen. Denn dann gilt wieder das Beherbergungsverbot der Bundesnotbremse.

Was gilt aktuell für den Einzelhandel?
Für den öffnungsberechtigten Einzelhandel gelten folgende Hygieneauflagen:

In Geschäften mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern (m²) darf sich maximal eine Kund*in pro 10 m² Verkaufsfläche aufhalten. Für Geschäfte mit mehr als 800 m² Verkaufsfläche gilt ab dem 801. Quadratmeter eine Beschränkung auf eine Kund*in pro 20 m² Verkaufsfläche.

So wären das beispielsweise bei 1.200 m² 100 Kund*innen: für die ersten 800 m² 80 Kund*innen und für die weiteren 400 m² dann nochmal 20 Kund*innen.

Die Beschränkung auf eine Kund*in pro 20 m² ab dem 801. Quadratmeter gilt nicht für den Lebensmitteleinzelhandel (Supermarkt), da dieser Grundversorgung gehört. Hier bleibt es auch bei Läden über 800 m² bei der Regelung von einer Kund*in pro 10 m² Verkaufsfläche.

Welche Regeln gelten für Click & Meet-Angebote im Einzelhandel?
Die Einrichtung eines Terminshoppings (Click & Meet) ist bei zu schließenden Einzelhandels- und Dienstleistungsbetrieben erlaubt. Kund*innen können nach vorheriger Terminabsprache sich in einem festen Zeitfenster in einem Laden beraten lassen und einkaufen. Dabei darf nicht mehr als ein Kunde pro 40 Quadratmeter (m²) gleichzeitig anwesend sein. In einem Geschäft mit 400 m² Verkaufsfläche, dürfen also gleichzeitig zehn Kunden nach vorheriger Terminabsprache anwesend sein. Kund*innen und Beschäftige müssen eine medizinische oder FFP2-/KN95-/N95-/KN94-/KN99-Maske tragen. Die Maskenpflicht für Beschäftigte entfällt wenn ein gleichwertiger baulicher Schutz besteht.

Es können auch mehrere Personen gemeinsam einen Termin ausmachen. Es gelten aber trotzdem die Regeln der Kontaktbeschränkungen von nicht mehr als fünf Personen aus zwei Haushalten – Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 13 Jahre zählen nicht zur Personenzahl, nicht in einem Haushalt lebende Paare zählen als ein Haushalt. Hier ist aber für jede Person der Gruppe eine Fläche von jeweils 40 m² anzurechnen. Kommt also ein Paar zum gemeinsamen Einkaufen, sind hier 80 m² Verkaufsfläche vorzuhalten.

Zusätzlich bei Öffnungsstufe 1:

  • Der bisher geschlossene Einzelhandel darf im Rahmen der Click & Meet – Regelung öffnen. Dabei ist die Kundenzahl auf eine Kund*in pro 40 Quadratmeter Verkaufsfläche zu begrenzen. Statt einer Kundin oder einem Kunden pro 40 Quadratmeter Verkaufsfläche sind auch jeweils zwei Kundinnen und Kunden ohne vorherige Terminbuchung zulässig, sofern diese einen Test-, Impf- oder Genesenennachweis vorlegen.

 

Und Märkte?
Der Betrieb von Märkten, wie beispielsweise Krämermärkte ist im Rahmen von Click & Meet möglich. Hierfür muss das Gelände abgegrenzt und es müssen entsprechende Einlasskontrollen durchgeführt werden. Der Betreiber hat auch hier die Hygieneanforderungen nach § 4 CoronaVO einzuhalten, ein Hygienekonzept nach Maßgabe von § 6 zuvor zu erstellen und eine Datenverarbeitung nach § 7 durchzuführen.

 

Was gilt bei körpernahen Dienstleistungen (Friseur, Kosmetik, Fußpflege, etc.)?
Während des gesamten Aufenthalts in der Einrichtung und der Dauer der Dienstleistung müssen alle Beteiligten medizinische Masken tragen. Dies bedeutet es sind neben den Atemschutzmasken auch wieder „einfache“ OP-Masken zulässig. Muss die Maske aufgrund einer Dienstleistung wie beispielsweise einer Rasur abgenommen werden, hat der Kunde einen tagesaktuellen Schnell- oder Selbsttest nachzuweisen bzw. muss geimpft oder genesen sein.

Die Dienstleistungen können nur mit vorheriger Terminbuchung in Anspruch genommen werden.

Was ist mit dem Sport und Sportkursen?
Öffentliche und private Sportanlagen und Sportstätten bleiben für den unbeschränkten Publikumsverkehr weiterhin geschlossen. Ausgenommen ist die Nutzung für den Reha-Sport, Schulsport, Studienbetrieb, Profi- oder Spitzensport und für dienstliche Zwecke (etwa für Polizei und Feuerwehren). Schwimm- und Hallenbäder dürfen zudem für Anfängerschwimmkurse betrieben werden.

Erlaubt ist der Betrieb von Sportanlagen und Sportstätten für den kontaktarmen Freizeit- und Amateurindividualsport mit maximal fünf Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten (ohne Testung). Die Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 13 Jahre zählen dabei nicht mit. Sportstätten in geschlossenen Räumen dürfen gleichzeitig nur mit maximal fünf Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten besucht werden. Die Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 13 Jahre zählen dabei nicht mit. Geimpfte und Genesene sind in diesem Zusammenhang nicht besonders privilegiert und zählen bei der Personenanzahl mit!

Die Regelung, dass mehrere Gruppen gleichzeitig Sport treiben dürfen, gilt nur für weitläufige Außenanlagen.

Bei der Sportausübung besteht keine Maskenpflicht.

Kontaktarmer Sport für Gruppen bis zu 20 Kindern

Kontaktarmer Sport in Gruppen von bis zu 20 Kindern bis einschließlich 13 Jahren ist nur im Freien möglich. Die Aufsichtspersonen zählen nicht zur Gesamtpersonenzahl. Bolzplätze dürfen nur für den kontaktarmen Freizeit- und Amateurindividualsport mit nicht mehr als fünf Personen aus maximal zwei Haushalten genutzt werden. Ebenso für Gruppen von bis zu 20 Kindern bis einschließlich 13 Jahre sofern der Sport kontaktarm ausgeübt wird.

Die Sportausübung ist dann kontaktarm, wenn sie grundsätzlich ohne Körperkontakt durchgeführt wird, ein kurzfristiger Kontakt jedoch nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann.

Die Nutzung von Umkleiden, sanitären Anlagen und anderen Aufenthaltsräumen oder Gemeinschaftseinrichtungen ist in keinem Fall gestattet. Ausgenommen hiervon ist die Einzelnutzung von Toiletten. Die Toiletten dürfen jedoch nicht geteilt werden. Es muss ausgeschlossen werden, dass Personen, die nicht gemeinsam sportlich aktiv sind, sich begegnen.

Zusätzlich bei Öffnungsstufe 1 – nur mit vorheriger Testung:

  • Spitzen- oder Profisportveranstaltungen im Freien sind mit bis zu 100 Zuschauerinnen und Zuschauern gestattet. Dabei ist das Abstandsgebot zu beachten.
  • Kontaktarmer Freizeit- und Amateursport auf Sportanlagen und Sportstätten im Freien ist in Gruppen von bis zu 20 Personen erlaubt.
  • Minigolfanlagen, Hochseilgärten, Bootsverleih und sonstigen Freizeiteinrichtungen können im Freien von Gruppen bis 20 Personen genutzt werden. Hier gilt die Maskenpflicht, weil diese Einrichtungen keine Sportanlagen oder Sportstätten sind.
  • Die Außenbereiche von Schwimm-, Thermal- und Spaßbädern sowie sonstige Bäder und Badeseen mit kontrollierten Zugang dürfen öffnen.

 

 

Was gilt für Fitnessstudios?
Fitnessstudios dürfen in der 1. Öffnungsstufe noch nicht für den allgemeinen, unbeschränkten Publikumsverkehr öffnen. Erlaubt ist allerdings eine Nutzung zu dienstlichen Zwecken, für den Reha-Sport, Studienbetrieb sowie den Spitzen- oder Profisport.

Und was ist mit Proben des Musik- oder Theatervereins?
Veranstaltungen der Breitenkultur (Amateurmusik und -theater) zählen zu den Kulturveranstaltungen. Dies gilt auch für den Probenbetrieb.

Aktuell, in der Öffnungsstufe 1 gelten folgende Maßgaben:

  • Proben im Außenbereich sind gestattet. Nach jetziger Auffassung sind Proben im Freien mit bis zu 100 Personen gestattet, dies befindet sich allerdings derzeit in Klärung.
  • Sinkt die Inzidenz 14 Tage nach Öffnungsschritt 1 weiter, tritt Öffnungsschritt 2 in Kraft. Dann sollen Proben auch in Innenräumen erlaubt sein.
  • An Proben teilnehmen dürfen nur nachweislich Genesene, vollständig Geimpfte oder tagesaktuell Getestete.
  • Genesene und Geimpfte werden bei den erlaubten Personenzahlen mitgezählt!
  • Die empfohlenen Hygieneanforderungen sind unter allen Umständen zu beachten und einzuhalten.
  • Der Personenabstand beim Musizieren sollte grundsätzlich 2 Meter betragen.
  • In den Probenpausen gilt grundsätzlich Maskenpflicht für alle Anwesenden.

Bildungsregion Landkreis Sigmaringen – Zukunftsberuf Erzieherin/Erzieher: Gemeinden suchen Auszubildende

Für die Kindertageseinrichtungen im Landkreis Sigmaringen wird in den nächsten Jahren vermehrt pädagogisches Fachpersonal benötigt. Gemeinden bzw. Träger können inzwischen ihre Erzieherinnen und Erzieher im Rahmen der „Praxisintegrierten Ausbildung (PiA)“ selbst ausbilden. Diese Form der Ausbildung, die mit einer attraktiven Ausbildungsvergütung einhergeht, eignet sich insbesondere für Interessierte mit Hochschulzugangsberechtigung oder Berufserfahrung. Die Gemeinden im Landkreis Sigmaringen engagieren sich gemeinsam mit der Bildungsregion für die Gewinnung von PiA-Auszubildenden. Einen Überblick über die Ausbildungsplätze in der näheren Umgebung und die Zugangsvoraussetzungen gibt es hier: www.landkreis-sigmaringen.de/bildungsregion

Auch die Gemeinde Bingen stellt im Kinderhaus Abenteuerland einen Ausbildungsplatz PiA ab 01.09.2021 zur Verfügung.

Informationen zur Einrichtung finden Sie unter: www.kinderhaus-bingen.de

Ihre Bewerbung senden Sie bitte an:
Kinderhaus Abenteuerland, Frau Keck, Egelfinger Str. 9, 72511 Bingen (07571 – 62150)
oder per E-Mail an: kinderhaus-abenteuerland@gmx.de

Austausch der Langfeldleuchten in der Straßenbeleuchtung abgeschlossen

Ende Mai 2019 vergab die Gemeinde nach öffentlicher Ausschreibung die Arbeiten zum Austausch alter Straßenbeleuchtungskörper (nur Leuchtenköpfe, nicht Masten) gegen energiesparende LED-Leuchten an die Netze BW GmbH. Bis Ende September wurden überwiegend Neon-Langfeldleuchten auf energiesparende LED-Leuchten umgerüstet. Die Stromeinsparung beträgt bis zu 82%. Insgesamt wurden 272 Leuchten, verteilt auf alle vier Ortsteile, erneuert. Damit beträgt der LED-Anteil in der Straßenbeleuchtung nun über 80%. Nur noch die formschönen Leuchten mit Gelblichtbestückung, wie z.B. in der Hauptstraße, Bahnhofstraße oder Egelfinger Straße werden momentan noch nicht umgestellt. Ihre Leistungsaufnahme liegt im Übrigen deutlich unter der einer Langfeldleuchte.

Durch den Austausch der Langfeldleuchten können über 1.000 t CO2 über die Lebenszeit der LED-Leuchten eingespart werden. Für das Projekt erhält die Gemeinde zwischen 20% und 25% Förderung vom Bund aus der Nationalen Klimaschutzinitiative.

 

Fundsachen

Fundsachen:

1          Schlüsselbund

1           Autoschlüssel

1           Drohne

1           Lesebrille

1            Schlüssel mit Anhänger

1            Mobiltelefon

1            Ohrring

1            Geldbetrag

Neu:

1             Armbanduhr

 

Stand: 31.05.2021