Bauarbeiten für das neue Rathaus vergeben
Nach langen Vorbereitungen konnten die Gemeinderäte die ersten Arbeiten für den Neubau des Rathauses vergeben. Sie entsprechen ungefähr 70% des kompletten Auftragsvolumens. In der letzten Beratung zu diesem Thema, kurz vor der Sommerpause, war man sich noch unsicher, ob das Rathaus aufgrund der teilweise exorbitanten Preisentwicklung auf dem Bau noch finanzierbar ist. Offensichtlich hat sich der Markt aber etwas beruhigt, so dass Planer und Bürgermeister von einem vergleichsweise regen Wettbewerb sprechen konnten. Die angebotenen Preise lagen im Rahmen oder nur leicht über der Kalkulation. Sofern es bei den restlichen Gewerken, die noch auszuschreiben sind, zu keinen großen Ausreißern kommt, rechnen die Architekten mit Gesamtkosten von 3,4 – 3,5 Mio. EUR. Im Sommer lag diese Spanne noch bei 3,4 – 4 Mio. EUR.

Einstimmig vergab der Gemeinderat folgende Bauarbeiten:

Keller:             Firma Stocker, Pfullendorf     455.101 EUR
Holzbau:         Firma Riester, Leibertingen    958.585 EUR
Elektro:           Firma EZS, Sigmaringen       366.274 EUR
Heizung:         Firma Fensterle, Ertingen      138.938 EUR 

Folgende Einschränkungen sind noch zu berücksichtigen:
Gegen die Vergabe der Kellerbauarbeiten läuft noch ein Nachprüfungsverfahren bei der Aufsichtsbehörde; insofern erfolgte die Vergabe unter dem Vorbehalt, dass das Landratsamt das Vorgehen der Gemeinde bestätigt. Die Gewerke Keller und Holzbau beinhalten sogenannte Preisgleitklauseln für bestimmte Stoffe wie Stahl oder Holz. Sollten sich die Preise für diese Materialien deutlich ändern, so kann dies noch zu Auf- oder Abschlägen führen.

Der Zeitplan aus heutiger Sicht sieht so aus, dass mit den Kellerbauarbeiten im März begonnen werden soll. Im Dezember 2022 soll das Gebäude „zu“ sein, so dass mit dem Innenausbau begonnen werden kann.

 

Baugesuch
Der Gemeinderat erteilte das Einvernehmen zum Bau eines Wohnhauses am Kirchberg, Bingen.