Brennholz-Reste

Im Gemeinde- und Stiftungswald sind noch ein paar wenige Restpolter erhältlich. Diese Polter bestehen aus verschiedenen Hartholzarten.

HL-Nr. 8-119-821              3,69 fm
HL-Nr. 8-103-691              0,53 fm
HL-Nr. 8-108-42                9,39 fm
HL-Nr. 8-201-9                   5,39 fm

Der Preis liegt bei 55,-€/fm

Ein Lageplan steht unten zum Download bereit.

Interessenten melden sich bitte beim Forstrevierleiter Herrn Letsch unter 01727257265 oder guenther.letsch@lrasig.de

Restpolter

Blutspenderehrung 2022

Mit einer kleinen Feierstunde im Lauchertpub ehrte die Gemeinde die Blutspender mit einer runden Spendenzahl. In seiner Ansprache nahm Bürgermeister Jochen Fetzer auf einen jüngst in der Zeitung erschienen Bericht Bezug, wonach die Zahl der Blutspenden derzeit stärker zurückgeht denn je. Zwar ist die Spendenbereitschaft im Sommer erfahrungsgemäß immer etwas niedriger, doch die zunehmende Freiheit nach der Coronapandemie verschiebt die Prioritäten. Die Menschen gehen eher in Kurzurlaube oder gönnen sich andere Dinge; da rückt das Blutspenden manchmal hinten an, berichtet der Sprecher des Blutspendedienstes Baden-Württemberg. Während der Vorrat meist für drei bis fünf Tage ausreicht, liegt die Kapazität derzeit bei nur zwei Tagen. Eine interessante Aufstellung über die verfügbare Menge an Blutkonserven (Blutgruppenbarometer) ist unter www.blutspende.de/startseite abrufbar.

Mit der Blutspenderehrung möchte der Bürgermeister nicht nur den fleißigen Spendern danken, sondern auch auf die Situation aufmerksam machen und für die nächsten Termine werben. Der nächste Blutspendetermin in Bingen findet am Montag, den 4.7.2022 statt. Bitte Termine online buchen.

Der Bürgermeister hob hervor, dass auf die 12 zu ehrenden Spender die stattliche Anzahl von 535 Blutspenden entfallen. Ganz herausragend sind dabei die 150 Spenden von Kurt Glaser. In den Dank schloss er auch die Mitglieder der örtlichen DRK-Bereitschaft ein, die die Spendentermine mit organisieren. Das DRK hatte in den letzten Monaten auch großen Anteil am Gelingen der Corona-Teststrategie sowie der Impftermine.

Folgende Spender waren bei der Ehrung anwesend:

10maliges Spenden:
Marco Stanulla (Bingen)

25maliges Spenden:
Frank Echsle (Hitzkofen), Maria Glaser und Siegmar Zwick (beide Bingen)

50maliges Spenden:
Gerold Hepp, Silvia Tritschler (beide Bingen) und Pascal Richter (Hochberg)

75maliges Spenden:
Gabriele Zielinski (Bingen)

150maliges Spenden:
Kurt Glaser (Bingen)

Baustellen in und um Bingen herum

Wie bereits im Frühjahr berichtet, wird die Fahrbahn der B32 zwischen Sigmaringen und Scheer abschnittsweise saniert. Die Bauzeit ist für die Zeit vom 07.06.2022 bis 29.07.2022 terminiert. Die Umleitungsstrecken erfolgen aus Richtung Mengen über Krauchenwies und in die andere Richtung über Bingen und Hitzkofen. Das Straßenbauamt wird auf jeden Fall in beiden Ortsdurchfahrten während der Bauzeit eine Tempo-30-Zone einrichten. Des Weiteren wird in Hitzkofen eine Fußgängerampel im Bereich der Wolfgangkapelle aufgestellt, so dass insbesondere die Kinder gefahrlos an die Bushaltestelle gelangen können. Dies wurde bei früheren Umleitungen schon so praktiziert.

Des weiteren wird die EnBW in der Hauptstraße Kabelarbeiten durchführen. Zwischen der Einmündung Winkel (Bauhof) und dem Neubau des Rathauses wird in den Gehweg ein neues Stromkabel eingelegt. Der Gehweg ist in der Bauzeit nicht benutzbar.

Maria Rebholz ist 100 Jahre alt

 

In der vergangenen Woche durfte Maria Rebholz aus Bingen auf 100 Lebensjahre zurückblicken. Im kleinen Rahmen feierte die älteste Bürgerin der Gemeinde den nicht alltäglichen Geburtstag. Bürgermeister Jochen Fetzer überbrachte die Glückwünsche des Ministerpräsidenten und der Landrätin sowie der ganzen Gemeinde. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier schickte ebenfalls ein Glückwunschschreiben. Neben einigen historischen Dokumenten aus dem Jahr 1922 schenkte die Gemeinde der Jubilarin einen Birnbaum mit Widmung, welcher beim Hornsteiner Wasserreservoir gepflanzt wurde. Dort steht bereits der Apfelbaum des Bruders von Frau Rebholz, der anlässlich seines 100. Geburtstages vor zwei Jahren gepflanzt wurde.

Maria Rebholz geb. Fleisch wurde in Hornstein geboren und wuchs dort auf einem Bauernhof auf. Neben der Arbeit in der Landwirtschaft war es ihr möglich, die Haushalts- und Nähschule in Sigmaringen zu besuchen. „Da bin ich jeden Tag hin und wieder zurückgelaufen, im Sommer wie im Winter“, beschrieb Frau Rebholz die damalige Situation. Am Ostermontag 1950 heiratete sie ihren Mann Albert und zog nach Bingen. Dort betrieb Herr Rebholz eine Schreinerei. Bald kamen drei Kinder, ein Sohn und zwei Töchter, zur Welt. Nur acht Jahre nach der Hochzeit schlug das Schicksal schwer zu und der Ehemann und Vater verstarb ganz plötzlich. Frau Rebholz zog ihre Kinder groß und baute sogar ein Haus in der Hohenzollernstraße. Heute dreht die Jubilarin noch fast täglich ihre Runden. Gerne hat sie Kontakt mit Menschen und tauscht sich über dies und jenes aus. Die Familie ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. 12 Enkelkinder und 8 Urenkel umfasst sie zwischenzeitlich. Das Strahlen in den Augen unserer ältesten Einwohnerin verrät Zufriedenheit, Dankbarkeit und Gottvertrauen für das, was ihr im Leben geschenkt wurde.