Übersicht Teststellen

In der näheren Umgebung gibt es die unten aufgelisteten Schnellteststellen. An gesetzlichen Feiertagen gelten die Öffnungszeiten des jeweiligen Wochentags.

Die Bürgertests können von jeder asymptomatischen Person in Anspruch genommen werden – auch ohne Wohnsitz in Bingen. Sollten Sie Symptome einer Covid-19-Erkrankung aufweisen, kontaktieren Sie bitte Ihren Hausarzt.

Die Tests sind kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Sie können die jeweilige Teststelle einfach zu den angegebenen Öffnungszeiten aufsuchen. Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis zur Testung mit.

Um die Wartezeit zu verkürzen, können Sie die notwendigen Formulare vorab herunterladen und ausgedruckt mitbringen. Pro Test brauchen Sie zwei Formulare (Entnahmeprotokoll und Bestätigung über das Testergebnis). Bitte beachten Sie, dass die jeweiligen Betreiber der Teststellen unterschiedliche Formulare verwenden. Sie erhalten die Formulare aber auch direkt an den Teststellen. Für die Schnellteststelle „In den Burgwiesen“ ist auch eine Anmeldung unter sig-modell.de möglich.

Download Formulare (bitte anklicken):
DRK-Entnahmeprotokoll
DRK-Bestaetigung-negatives-Testergebnis
Wolf-Entnahmeprotokoll
Wolf-Bestaetigung-negatives-Testergebnis

 

Schnelltestelle
„DRK
Bingen“
Bingen

Schnellteststelle
„Wolf
Burgwiesen“
Sigmaringen

Schnellteststelle
„Wolf
Schwabstraße“
Sigmaringen
Schnellteststelle
„DRK
Zeppelinstr.“
Sigmaringen
Montag 08.00 – 11.00 Uhr
16.00 – 20.00 Uhr
08.00 – 17.00 Uhr 18.00 – 20.00 Uhr
Dienstag 08.00 – 11.00 Uhr
16.00 – 20.00 Uhr
13.30 – 17.00 Uhr
Mittwoch 18.00 – 19.00 Uhr 08.00 – 11.00 Uhr
16.00 – 20.00 Uhr
08.00 – 17.00 Uhr
Donnerstag 08.00 – 11.00 Uhr
16.00 – 20.00 Uhr
13.30 – 17.00 Uhr
Freitag 08.00 – 11.00 Uhr
16.00 – 20.00 Uhr
08.00 – 17.00 Uhr 18.00 – 20.00 Uhr
Samstag 10.00 – 11.00 Uhr 09.00 – 13.00 Uhr
14.00 – 18.00 Uhr
Sonntag 10.30 – 12.30 Uhr
14.00 – 18.00 Uhr

Nächster Lockerungsschritt: 7-Tages-Inzidenz liegt unter 50

Das Landratsamt Sigmaringen hat amtlich festgestellt, dass die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Sigmaringen an fünf Tagen hintereinander unter 50 gelegen hat. Somit treten ab Montag, den 31.5.2021 folgende weitere Öffnungsschritte in Kraft:

  • Private Treffen
    Es sind Treffen mit bis zu 10 Personen aus drei Haushalten zulässig. Kinder bis 13 Jahre, Genesene und Geimpfte werden dabei nicht mitgezählt.
  • Einkaufen
    Im Einzelhandel ist Einkaufen wieder ohne Negativtest und mit einer größeren Kundenzahl möglich.
  • Ausflüge
    Archive, Büchereien, Gärten, Galerien und Museen können ohne vorherige Terminbuchung und ohne Testpflicht öffnen.

Diese Öffnungsschritte werden zurückgenommen, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis an drei aufeinander folgenden Tagen den Schwellenwert von 50 überschreitet.

Die bisherigen Regelungen der Öffnungsstufe 1 gelten weiter.
Die Öffnungen der Stufe 2 sind frühestens zum 5. Juni zu erwarten.

Landratsamt Sigmaringen – Hinweise zu den Lockerungsschritten

Was beinhaltet die 1. Öffnungsstufe?
Wenn die 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- oder Landkreis an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter 100 liegt und dies durch das örtliche Gesundheitsamt bekannt gegeben wird, gelten folgende Lockerungen:

Hierbei sind die Hygieneanforderungen (§ 4 Corona-Verordnung) einzuhalten und es muss ein Hygienekonzept (§ 6 Corona-Verordnung) erstellt werden. Die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher respektive Kundinnen und Kunden müssen dokumentiert werden, dies kann analog oder digital – beispielsweise über entsprechende Apps – geschehen (§ 7 Corona-Verordnung).

Soweit nicht anders angegeben, ist die Anzahl der zeitgleich anwesenden Besucherinnen und Besucher, Teilnehmerinnen und Teilnehmer oder Kundinnen und Kunden auf eine Person je 20 angefangene Quadratmeter Veranstaltungs- bzw. Verkaufsfläche begrenzt. Besucherinnen und Besucher respektive Kundinnen und Kunden müssen einen negativen Test vorlegen – Genesene und geimpfte Personen im Sinne der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes sowie Kinder bis einschließlich fünf Jahre sind von der Testpflicht befreit. Sofern ein Test-, Impf- oder Genesenen-Nachweis erforderlich ist, muss dieser in schriftlicher oder digitaler Form vorgezeigt werden. Es gilt die Maskenpflicht.

  • Im Freien können Kulturveranstaltungen wie Theater-, Opern- und Konzertaufführungen sowie Filmvorführungen, mit bis zu 100 Besucherinnen und Besuchern stattfinden. Dabei ist das Abstandsgebot zu beachten.
  • Spitzen- oder Profisportveranstaltungen im Freien sind mit bis zu 100 Zuschauerinnen und Zuschauern gestattet. Dabei ist das Abstandsgebot zu beachten.
  • Kurse in Volkhochschulen und anderen Bildungseinrichtungen können in geschlossenen Räumen mit maximal zehn Personen, im Freien mit maximal 20 Personen stattfinden. Tanz- und Sportkurse sind in geschlossenen Räumen nicht erlaubt.
  • Nachhilfeunterricht ist in Gruppen mit bis zu zehn Schülerinnen und Schülern möglich. Dabei ist das Abstandsgebot zu beachten.
  • An Hochschulen und Akademien nach dem Akademiegesetz können Präsenz-Lehrveranstaltungen im Freien mit bis zu 100 Personen stattfinden. Mit vorheriger Anmeldung ist der Zugang zu Lernplätzen möglich.
  • Mensen und Cafeterien an Hochschulen und Akademien nach dem Akademiegesetz dürfen wieder öffnen. Es gilt eine Personenbegrenzung, so dass zwischen allen Besuchern der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend eingehalten werden kann.
  • Betriebskantinen dürfen wieder öffnen. Es gilt eine Personenbegrenzung, so dass zwischen allen Besuchern der Mindestabstand von 1,5 Metern durchgehend eingehalten werden kann.
  • Museen, Galerien, Gedenkstätten, Archive sowie Bibliotheken und Büchereien dürfen öffnen.
  • Veranstaltungen zur Religionsausübung sind ohne vorherige Anmeldung und Anzeige gestattet.
  • Musik-, Kunst-, Jugendkunstschulen dürfen Gruppen von bis zu zehn Schülerinnen und Schülern unterrichten. Dabei ist das Abstandsgebot zu beachten. Gesangs- Tanz-, und Blasinstrumentenunterricht sind weiterhin nicht erlaubt.
  • Botanische und zoologische Gärten dürfen öffnen.
  • Beherbergungsbetriebe dürfen wieder touristische Gäste empfangen. Dazu zählen unter anderem Hotels, Gasthäuser, Pensionen, Ferienwohnungen, (Dauer-)Campingplätze, (kostenfreie) Wohnwagenstellplätze und ähnliche Einrichtungen. Gäste ohne Genesenen- oder Impfnachweis müssen während des Aufenthalts alle drei Tage einen negativen Schnelltest vorlegen.
  • Die Gastronomie darf zwischen 6 und 21 Uhr öffnen. In Innenräumen ist ein Gast je 2,5 angefangene Quadratmeter Gastraumfläche erlaubt. Im Außenbereich gilt keine Personenbegrenzung. Im Innen- und Außenbereich sind die Plätze so anzuordnen, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Tischen gewährleistet ist. Liefer- und Abholdienste sind auch zwischen 21 und 6 Uhr erlaubt.
  • Der bisher geschlossene Einzelhandel darf im Rahmen der Click & Meet – Regelung öffnen. Dabei ist die Kundenzahl auf eine Kund*in pro 40 Quadratmeter Verkaufsfläche zu begrenzen. Statt einer Kundin oder einem Kunden pro 40 Quadratmeter Verkaufsfläche sind auch jeweils zwei Kundinnen und Kunden ohne vorherige Terminbuchung zulässig, sofern diese einen Test-, Impf- oder Genesenennachweis vorlegen.
  • Touristischer Reisebusverkehr ist erlaubt, wenn sich Start und Ziel in einem Stadt- bzw. Landkreis befinden in denen nicht die Regeln der Bundesnotbremse gelten – also die 7-Tage-Inzidenz dauerhaft unter 100 liegt. Die Busse dürfen höchstens zur Hälfte besetzt sein. Maßstab ist die regulär zulässige Fahrgastzahl des Busses. Dies gilt entsprechend auch für die Ausflugsschifffahrt sowie für Museumsbahnen und touristische Seilbahnen.
  • Kontaktarmer Freizeit- und Amateursport auf Sportanlagen und Sportstätten im Freien ist in Gruppen von bis zu 20 Personen erlaubt.
  • Minigolfanlagen, Hochseilgärten, Bootsverleih und sonstige Freizeiteinrichtungen können im Freien von Gruppen bis 20 Personen genutzt werden.
  • Die Außenbereiche von Schwimm-, Thermal- und Spaßbädern und sonstigen Bädern sowie Badeseen mit kontrollierten Zugang dürfen öffnen.
  • Der Betrieb von Tiersalons, Tierfriseuren und vergleichbaren Einrichtungen der Tierpflege ist wieder möglich.

 

Welche Kontaktbeschränkungen gelten?
Im privaten und öffentlichen Raum dürfen sich maximal fünf Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten treffen. Die Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 13 Jahre zählen zur Personenzahl nicht hinzu. Paare, die nicht zusammenleben, gelten als ein Haushalt. Besteht ein Haushalt aus fünf oder mehr Personen über 13 Jahren, darf sich dieser Haushalt mit einer weiteren nicht zum eigenen Haushalt gehörenden Person treffen.

Bei den allgemeinen Kontaktbeschränkungen zählen -geimpfte oder genesene Personen im Sinne der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes – einschließlich zu den jeweiligen Haushalten gehörenden Kinder bis einschließlich 13 Jahre – nicht mit und bleiben auch als Haushalt unberücksichtigt.

Was gilt aktuell in der Gastronomie
Die Gastronomie darf zwischen 6 und 21 Uhr öffnen. In Innenräumen ist ein Gast je 2,5 angefangene Quadratmeter Gastraumfläche erlaubt. Im Außenbereich gilt keine Personenbegrenzung. Im Innen- und Außenbereich sind die Plätze so anzuordnen, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen den Tischen gewährleistet ist. Liefer- und Abholdienste sind auch zwischen 21 und 6 Uhr erlaubt.

Es gelten immer die jeweiligen Kontaktbeschränkungen nach der CoronaVO!

Hinzugerechnet werden dürfen für private Zusammenkünfte immer Personen, die über einen Nachweis als „geimpfte“ oder „genesene“ Personen verfügen. Damit können sich zum Beispiel 5 Personen aus zwei Haushalten treffen, die nicht geimpft oder genesen sind. Dazu können beliebig viele geimpfte oder genesene Personen am privaten Treffen teilnehmen.

Was ist in Sachen Beherbergung möglich?
Beherbergungsbetriebe dürfen wieder touristische Gäste empfangen. Dazu zählen unter anderem Hotels, Gasthäuser, Pensionen, Ferienwohnungen, (Dauer-)Campingplätze, (kostenfreie) Wohnwagenstellplätze und ähnliche Einrichtungen. Gäste ohne Genesenen- oder Impfnachweis müssen während des Aufenthalts alle drei Tage einen negativen Schnelltest vorlegen.

Es gelten immer die jeweiligen Kontaktbeschränkungen nach der CoronaVO!

Steigt die Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen wieder über 100, müssen anwesende Gäste am nächsten Tag abreisen. Denn dann gilt wieder das Beherbergungsverbot der Bundesnotbremse.

Was gilt aktuell für den Einzelhandel?
Für den öffnungsberechtigten Einzelhandel gelten folgende Hygieneauflagen:

In Geschäften mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern (m²) darf sich maximal eine Kund*in pro 10 m² Verkaufsfläche aufhalten. Für Geschäfte mit mehr als 800 m² Verkaufsfläche gilt ab dem 801. Quadratmeter eine Beschränkung auf eine Kund*in pro 20 m² Verkaufsfläche.

So wären das beispielsweise bei 1.200 m² 100 Kund*innen: für die ersten 800 m² 80 Kund*innen und für die weiteren 400 m² dann nochmal 20 Kund*innen.

Die Beschränkung auf eine Kund*in pro 20 m² ab dem 801. Quadratmeter gilt nicht für den Lebensmitteleinzelhandel (Supermarkt), da dieser Grundversorgung gehört. Hier bleibt es auch bei Läden über 800 m² bei der Regelung von einer Kund*in pro 10 m² Verkaufsfläche.

Welche Regeln gelten für Click & Meet-Angebote im Einzelhandel?
Die Einrichtung eines Terminshoppings (Click & Meet) ist bei zu schließenden Einzelhandels- und Dienstleistungsbetrieben erlaubt. Kund*innen können nach vorheriger Terminabsprache sich in einem festen Zeitfenster in einem Laden beraten lassen und einkaufen. Dabei darf nicht mehr als ein Kunde pro 40 Quadratmeter (m²) gleichzeitig anwesend sein. In einem Geschäft mit 400 m² Verkaufsfläche, dürfen also gleichzeitig zehn Kunden nach vorheriger Terminabsprache anwesend sein. Kund*innen und Beschäftige müssen eine medizinische oder FFP2-/KN95-/N95-/KN94-/KN99-Maske tragen. Die Maskenpflicht für Beschäftigte entfällt wenn ein gleichwertiger baulicher Schutz besteht.

Es können auch mehrere Personen gemeinsam einen Termin ausmachen. Es gelten aber trotzdem die Regeln der Kontaktbeschränkungen von nicht mehr als fünf Personen aus zwei Haushalten – Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 13 Jahre zählen nicht zur Personenzahl, nicht in einem Haushalt lebende Paare zählen als ein Haushalt. Hier ist aber für jede Person der Gruppe eine Fläche von jeweils 40 m² anzurechnen. Kommt also ein Paar zum gemeinsamen Einkaufen, sind hier 80 m² Verkaufsfläche vorzuhalten.

Zusätzlich bei Öffnungsstufe 1:

  • Der bisher geschlossene Einzelhandel darf im Rahmen der Click & Meet – Regelung öffnen. Dabei ist die Kundenzahl auf eine Kund*in pro 40 Quadratmeter Verkaufsfläche zu begrenzen. Statt einer Kundin oder einem Kunden pro 40 Quadratmeter Verkaufsfläche sind auch jeweils zwei Kundinnen und Kunden ohne vorherige Terminbuchung zulässig, sofern diese einen Test-, Impf- oder Genesenennachweis vorlegen.

 

Und Märkte?
Der Betrieb von Märkten, wie beispielsweise Krämermärkte ist im Rahmen von Click & Meet möglich. Hierfür muss das Gelände abgegrenzt und es müssen entsprechende Einlasskontrollen durchgeführt werden. Der Betreiber hat auch hier die Hygieneanforderungen nach § 4 CoronaVO einzuhalten, ein Hygienekonzept nach Maßgabe von § 6 zuvor zu erstellen und eine Datenverarbeitung nach § 7 durchzuführen.

 

Was gilt bei körpernahen Dienstleistungen (Friseur, Kosmetik, Fußpflege, etc.)?
Während des gesamten Aufenthalts in der Einrichtung und der Dauer der Dienstleistung müssen alle Beteiligten medizinische Masken tragen. Dies bedeutet es sind neben den Atemschutzmasken auch wieder „einfache“ OP-Masken zulässig. Muss die Maske aufgrund einer Dienstleistung wie beispielsweise einer Rasur abgenommen werden, hat der Kunde einen tagesaktuellen Schnell- oder Selbsttest nachzuweisen bzw. muss geimpft oder genesen sein.

Die Dienstleistungen können nur mit vorheriger Terminbuchung in Anspruch genommen werden.

Was ist mit dem Sport und Sportkursen?
Öffentliche und private Sportanlagen und Sportstätten bleiben für den unbeschränkten Publikumsverkehr weiterhin geschlossen. Ausgenommen ist die Nutzung für den Reha-Sport, Schulsport, Studienbetrieb, Profi- oder Spitzensport und für dienstliche Zwecke (etwa für Polizei und Feuerwehren). Schwimm- und Hallenbäder dürfen zudem für Anfängerschwimmkurse betrieben werden.

Erlaubt ist der Betrieb von Sportanlagen und Sportstätten für den kontaktarmen Freizeit- und Amateurindividualsport mit maximal fünf Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten (ohne Testung). Die Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 13 Jahre zählen dabei nicht mit. Sportstätten in geschlossenen Räumen dürfen gleichzeitig nur mit maximal fünf Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten besucht werden. Die Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 13 Jahre zählen dabei nicht mit. Geimpfte und Genesene sind in diesem Zusammenhang nicht besonders privilegiert und zählen bei der Personenanzahl mit!

Die Regelung, dass mehrere Gruppen gleichzeitig Sport treiben dürfen, gilt nur für weitläufige Außenanlagen.

Bei der Sportausübung besteht keine Maskenpflicht.

Kontaktarmer Sport für Gruppen bis zu 20 Kindern

Kontaktarmer Sport in Gruppen von bis zu 20 Kindern bis einschließlich 13 Jahren ist nur im Freien möglich. Die Aufsichtspersonen zählen nicht zur Gesamtpersonenzahl. Bolzplätze dürfen nur für den kontaktarmen Freizeit- und Amateurindividualsport mit nicht mehr als fünf Personen aus maximal zwei Haushalten genutzt werden. Ebenso für Gruppen von bis zu 20 Kindern bis einschließlich 13 Jahre sofern der Sport kontaktarm ausgeübt wird.

Die Sportausübung ist dann kontaktarm, wenn sie grundsätzlich ohne Körperkontakt durchgeführt wird, ein kurzfristiger Kontakt jedoch nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann.

Die Nutzung von Umkleiden, sanitären Anlagen und anderen Aufenthaltsräumen oder Gemeinschaftseinrichtungen ist in keinem Fall gestattet. Ausgenommen hiervon ist die Einzelnutzung von Toiletten. Die Toiletten dürfen jedoch nicht geteilt werden. Es muss ausgeschlossen werden, dass Personen, die nicht gemeinsam sportlich aktiv sind, sich begegnen.

Zusätzlich bei Öffnungsstufe 1 – nur mit vorheriger Testung:

  • Spitzen- oder Profisportveranstaltungen im Freien sind mit bis zu 100 Zuschauerinnen und Zuschauern gestattet. Dabei ist das Abstandsgebot zu beachten.
  • Kontaktarmer Freizeit- und Amateursport auf Sportanlagen und Sportstätten im Freien ist in Gruppen von bis zu 20 Personen erlaubt.
  • Minigolfanlagen, Hochseilgärten, Bootsverleih und sonstigen Freizeiteinrichtungen können im Freien von Gruppen bis 20 Personen genutzt werden. Hier gilt die Maskenpflicht, weil diese Einrichtungen keine Sportanlagen oder Sportstätten sind.
  • Die Außenbereiche von Schwimm-, Thermal- und Spaßbädern sowie sonstige Bäder und Badeseen mit kontrollierten Zugang dürfen öffnen.

 

 

Was gilt für Fitnessstudios?
Fitnessstudios dürfen in der 1. Öffnungsstufe noch nicht für den allgemeinen, unbeschränkten Publikumsverkehr öffnen. Erlaubt ist allerdings eine Nutzung zu dienstlichen Zwecken, für den Reha-Sport, Studienbetrieb sowie den Spitzen- oder Profisport.

Und was ist mit Proben des Musik- oder Theatervereins?
Veranstaltungen der Breitenkultur (Amateurmusik und -theater) zählen zu den Kulturveranstaltungen. Dies gilt auch für den Probenbetrieb.

Aktuell, in der Öffnungsstufe 1 gelten folgende Maßgaben:

  • Proben im Außenbereich sind gestattet. Nach jetziger Auffassung sind Proben im Freien mit bis zu 100 Personen gestattet, dies befindet sich allerdings derzeit in Klärung.
  • Sinkt die Inzidenz 14 Tage nach Öffnungsschritt 1 weiter, tritt Öffnungsschritt 2 in Kraft. Dann sollen Proben auch in Innenräumen erlaubt sein.
  • An Proben teilnehmen dürfen nur nachweislich Genesene, vollständig Geimpfte oder tagesaktuell Getestete.
  • Genesene und Geimpfte werden bei den erlaubten Personenzahlen mitgezählt!
  • Die empfohlenen Hygieneanforderungen sind unter allen Umständen zu beachten und einzuhalten.
  • Der Personenabstand beim Musizieren sollte grundsätzlich 2 Meter betragen.
  • In den Probenpausen gilt grundsätzlich Maskenpflicht für alle Anwesenden.

Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) Anträge auf Zuschüsse frühzeitig stellen

Das ELR bietet Gemeinden und Privatpersonen ein breites Förderangebot, um die ökologische und soziale Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft zu unterstützen.

Eine wichtige Erkenntnis aus Modellvorhaben ist, dass in vielen Dörfern im Innenbereich Fläche für die Ortsentwicklung durch leerstehende Gebäude vorhanden ist. Die Förderung konzentriert sich daher noch stärker auf die Innenentwicklung und vor allem das Wohnen zur Belebung der Ortskerne. Damit sollen die Ortskerne gestärkt und der Landschaftsverbrauch im Außenbereich gebremst werden.

Für folgende Maßnahmen bestehen Fördermöglichkeiten:

  • Wohnen:
    Erhaltung und Stärkung der Ortskerne durch
    • Umnutzung vorhandener Bausubstanz,
    • Maßnahmen zur Erreichung zeitgemäßer Wohnverhältnisse
      (umfassende Modernisierung)
    • ortsbildgerechte Neubauten in Baulücken (mit Abriss)
    • Verbesserung des Wohnumfelds,
    • Entflechtung unverträglicher Gemengelagen und
      Neuordnung mit Baureifmachung von Grundstücken.

Die Umnutzung leerstehender Gebäude zu Wohnungen wird bevorzugt gefördert.
Bitte beachten Sie, dass sich die Förderung auf Gebäude mit Baujahr vor 1945, ausnahmsweise bis 1969, beschränkt.

  • Grundversorgung:
    Sicherung der wohnortnahen Grundversorgung mit Waren und Dienstleistungen.
    Sonderförderung der örtlichen Dorfgastronomie: Dorfgaststätten werden mit einem erhöhten Zuschussfördersatz gefördert.
  • Arbeiten:
    Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen zum Erhalt der dezentralen Wirtschaftsstruktur sowie zur Sicherung und Schaffung von zukunftsfähigen Arbeitsplätzen, vor allem in Verbindung mit der Entflechtung unverträglicher Gemengelagen, der Reaktivierung von Gewerbebrachen, einschließlich vorbereitender Maßnahmen wie Baureifmachung von Grundstücken und die dazu notwendige innere Erschließung von Gewerbegebieten.

Im Hinblick auf die umfangreichen Vorarbeiten für einen Zuschussantrag ist es unbedingt erforderlich, frühzeitig die Beratung durch den Städteplaner der Gemeinde, Herrn Dipl. Ing. Roland Groß, in Anspruch zu nehmen. Die Beratung ist kostenfrei und wird von der Gemeinde getragen.

Wer Interesse hat, über die Gemeinde einen Zuschussantrag beim Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum zu stellen, sollte bitte bis spätestens

30. Juni 2021 

mit der Gemeindeverwaltung Bingen Herrn Bürgermeister Jochen Fetzer (Tel.: 74070) Kontakt aufnehmen, um einen Beratungstermin mit Herrn Groß zu vereinbaren.

Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 17.05.2021

Fragen der Einwohner
Hierzu kamen keine Wortmeldungen

Gemeinsamer Gutachterausschuss besetzt
Ab dem 1.7.2021 wird der gemeinsame Gutachterausschuss bei der Stadt Sigmaringen die Aufgaben für den gesamten Landkreis übernehmen. Der neue Gutachterausschuss besteht aus dem Vorsitzenden, mehreren stellvertretenden Vorsitzenden sowie ehrenamtlichen Gutachtern aus den Kreisgemeinden. Je nach Größe dürfen die Gemeinden unterschiedlich viele Gutachter stellen. Von der Gemeinde Bingen werden drei Gutachter vorgeschlagen. Dies sind Andrea Wassmer, Anton Engel und Ottmar Pfister. Sie gehören bisher schon dem Gutachterausschuss der Gemeinde Bingen an.

Friedhof – weiterer Teilabschnitt wird umgestaltet
Johannes Göpel vom Planungsbüro Freiraumwerkstadt erläuterte den Gemeinderäten die geplanten Bauarbeiten. Auf Grundlage eines Rahmenplans zur Umgestaltung des alten Teils des Friedhofs Bingen wurde ein weiterer Sanierungsabschnitt angegangen. Er umfasst den Bereich zwischen der Leichenhalle und dem Kriegerdenkmal. Dort sollten neue Pflanzbeete sowie ein Brunnen angelegt werden. Die bestehenden Splitt- und Materialboxen werden an den Rand des Friedhofsparkplatzes verlegt. Des weiteren wird die große Treppe zum Pfarrgemeindehaus neu gebaut, da die bestehende Anlage nicht mehr verkehrssicher ist. Den Gestaltungsplan haben wir nachfolgend zum Download eingestellt.

Das Planungsbüro schrieb die Bauarbeiten unter sieben Firmen aus. Drei Angebote gingen ein, wobei die Firma Hammer aus Sigmaringendorf die günstigste Offerte abgab. Allerdings lag der Preis noch deutlich über dem im Haushaltsplan angesetzten Budget (70.000 EUR). Mit der Firma wurde deshalb vereinbart, dass der Bauhof bereits unmittelbar nach Abschluss der Baumaßnahme die Pflege der Anlage übernimmt, was eine Kosteneinsparung von rund 9.700 EUR einbringt. Dadurch lässt sich die Überschreitung der Haushaltsmittel auf rund 7.000 EUR herunterreduzieren, was der Gemeinderat so billigte. Der Vergabebeschluss erfolgte einstimmig.

Die Arbeiten werden im Herbst durchgeführt.

Lageplan BA 3.3 (003)

Kinderhausleiterin berichtet
Was macht die Coronakrise mit den Menschen im Kinderhaus? Wie geht es den Kindern, den Eltern, den Erzieherinnen? Dies waren Fragen, die Kinderhausleiterin Carola Keck den Gemeinderäten beantworten konnte. Zum Einstieg zeigte sie die Zahlen und Fakten rund um das Kinderhaus Abenteuerland auf: Derzeit besuchen 120 Kinder die Einrichtung, die sich aus 91 Kindern über 3 Jahren und 29 Kleinkinder zusammensetzen. 37 Kinder haben einen Migrationshintergrund und stammen aus 13 Nationen. Zum Erziehungsteam gehören zwischenzeitlich 25 Fachkräfte, die – bedingt durch Teilzeitarbeit – knapp 18 Vollzeitstellen besetzen.

Größeren Gesprächsbedarf nahm das Thema Teststrategie ein. Zusammen mit dem Bürgermeister veranschaulichte Frau Keck, dass man gemeinsam mit dem Elternbeirat eine kooperative Teststrategie vereinbart hat. Nach einer einwöchigen Lernphase im Kinderhaus übergab man die Test“arbeit“ an die Eltern, und zwar auf freiwilliger Basis. Die Eltern haben lediglich die zweimal wöchentlich durchzuführende Testung ihrer Kinder per Vorlage des Teststreifens nachzuweisen. Es gibt einige wenige Testskeptiker, die der Prozedur noch kritisch gegenüberstehen. Dies sorgte für erheblichen Unmut unter den Gemeinderäten, die dafür plädierten, unbedingt eine Testpflicht einzuführen, wenn es auf freiwilliger Basis nicht klappt. Es könne nicht sein, dass das Verhalten einer kleinen Minderheit zu einer Gefährdung der Mehrheit durch den möglichen Eintrag des Virus in die Einrichtung – sowohl in gesundheitlicher Hinsicht als auch durch die Folgen der Schließung der Einrichtung – führen kann. Bürgermeister Jochen Fetzer sah den Ausschluss von Kindern aus dem Kinderhaus als ultima ratio. Schließlich müssen dann die Kinder das ausbaden, was ihre Eltern erwirkt haben. Man wolle durch eine kooperative Zusammenarbeit das Thema Testung angehen. Wenn allerdings absehbar ist, dass es nicht funktionieren sollte, dann müsste man zum Schutz der Mehrheit über eine Testpflicht sprechen.

Der Bericht der Kinderhausleiterin wurde durch die Darstellung der Arbeit in den unterschiedlichen Gruppen abgerundet. Durch das coronabedingte Verbot der Gruppenmischung ist das offene Konzept des Kinderhauses nunmehr seit über einem Jahr nicht mehr anwendbar. So werden die Kinder in insgesamt sieben Gruppen eingeteilt. Die Arbeit für das Team wird deutlich erschwert, weil einerseits nicht mehr so viele Angebotsformen zur Verfügung stehen und andererseits die Urlaubs- und Krankheitsvertretung sehr viel schwieriger wurde. Außerdem sei bei den Eltern verschiedentlich festzustellen, dass der Umgangston rauer und die Reizschwelle niedriger geworden ist. Die Hoffnung, dass die Krise bald vorbei ist und man wieder zum normalen Alltag zurückkehren kann, ist groß.

Baugesuche
Der Gemeinderat erteilte das Einvernehmen zu folgenden Bauanträgen: Neubau eines Doppelhauses in der Elogiusstraße (Bingen), Neubau einer Garage am Leuteberg (Bingen), Neubau von Garagen in der Veringer Straße (Hochberg) und Anbau an ein Wohngebäude im Haldenweg (Hitzkofen).